Freie Sicht auf den Gaisweiher

Lokales
Flossenbürg
16.04.2015
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Der Gaisweiher ist wieder aufgetaucht. Mitglieder des Vereins "Campingfreunde Gaisweiher" spuckten in die Hände und sorgten für freie Sicht auf den Badesee. Es war eine schweißtreibende Tortur.

Gestrüpp und Büsche ließen das Ufer des Freizeitgeländes zur Wildnis werden. Dass sich dahinter ein Gewässer versteckt, war nur noch schwer zu erkennen. Die Campingfreunde machten ihr Versprechen wahr, mit zum Unterhalt des von der Gemeinde betriebenen Platzes beizutragen. Vorsitzender Michael Donth stieß auf offene Ohren, als er zum Arbeitseinsatz aufrief. Mit Freischneider, Sägen, Rechen und Muskelkraft schafften es die Helfer, der rund 300 Meter langen Strecke ihr früheres Aussehen zurückzugeben. Der Wildwuchs verschwand komplett. Das Bild, das sich danach den Helfern bot, ließ die Mühen und von den Sträuchern zerkratzten Arme vergessen Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler war beeindruckt: "Eine imponierende Leistung. Mir ist bewusst, dass der Einsatz keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Zeichen der Verbundenheit zum Campingplatz ist."

Mit leeren Händen kam Meiler nicht an den Gaisweiher. Er hatte Getränke und eine Brotzeit mitgebracht. Arbeit steht bei den Campingfreunden auch am 24. Mai an. Dann findet um 11 Uhr die Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft statt. Daran schließt sich das Camperfest an, zu dem alle Gaisweiher-Fans eingeladen sind. Höhepunkt ist die Übergabe und Segnung einer neuen Badeinsel, für die tief in die Vereinskasse gegriffen wird.
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