Heinz Meier baut Fenster in San Remo ein
Auftrag in Italien

Lokales
Flossenbürg
09.02.2010
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So einen Auftrag bekommt Heinz Meier nicht alle Tage. Das auf Fenster und Türen spezialisierte Familienunternehmen erhielt eine Anfrage von einer Münchner Familie, die vor wenigen Jahren im italienischen San Remo ein Haus gebaut hatte.

Die Münchner waren jedoch mit ihren Fenstern nicht ganz zufrieden. Denn auch an der ligurischen Küste kann es unangenehm kühl werden. Und von Wärmedämmung konnte bei der bisherigen Aluminiumkonstruktion kaum die Rede sein. Nicht zu vergessen die fehlende Widerstandsfähigkeit bei Einbruchsversuchen.

Und so kam es, dass ein Auftrag aus München für Italien in der Grenzgemeinde landete. Eine entscheidende Rolle kam einem gemeinsamen Bekannten, Franz Männer, zu. Von ihm gab es den entscheidenden Tipp. Nach einigen Gesprächen stand vor kurzem Meiers Reise in den Süden nichts mehr entgegen. Ganz so wie gewohnt lief das aber nicht ab. Meier erinnert sich: "Alles wurde doppelt und dreifach kontrolliert. Auch wenn es in Italien Werkzeuge und Material gibt, wesentlich einfacher ist es schon, alles dabei zu haben."
Nach der Anreise über die Schweiz und einer Woche harter Arbeit für zwei seiner Beschäftigten freute sich der Betriebsinhaber über den reibungslosen Ablauf des ersten Auslandsauftrags: "Alles klappte wie am Schnürchen. Das zweistöckige Gebäude ist jetzt mit Kunststofffenstern ausgestattet, denen Wind und niedrige Temperaturen nichts anhaben können und die von Ganoven nicht leicht zu öffnen sind." Die zufriedenen Münchner hängten gleich noch einen weiteren Auftrag an. Diesmal aber in Oberbayern.

Wobei das Zeitfenster nur wenig Raum lässt. Die Auftragsbücher des Familienunternehmens sind gut gefüllt, sagt der Inhaber: "Üblicherweise geht es bei uns erst im März richtig los. An eine solche Pause ist heuer nicht zu denken."
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