Historischer Tag für die Siedler

Lokales
Flossenbürg
21.11.2014
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Finanzielle Sorgen sind passé. Säuberg- und Plattenbergsiedler fusionierten zur Siedlergemeinschaft Flossenbürg.

Seit Samstag existieren die Siedler vom Säuberg und Plattenberg nicht mehr. Beide Vereine wurden bei parallel laufenden Mitgliederversammlungen im Theresienheim offiziell aufgelöst. Der Null-Status dauerte nicht lange. Unmittelbar anschließend hoben die 70 Teilnehmer die Siedlergemeinschaft Flossenbürg aus der Taufe.

Die 80 beziehungsweise 55 Jahre zurückreichenden Annalen der Säuberg- und der Plattenbergsiedler wurden zwar geschlossen, allerdings aus gutem Grund. Miteinander statt nebeneinander, Führungspositionen leichter besetzen zu können und auf einer breiten Basis die Zukunft angehen, waren die wichtigsten Argumente. Einwände ließen sich nicht verzeichnen, dafür aber die Vorgabe, den zur Diskussion stehenden Schritt tatsächlich umzusetzen.

Trennwand öffnet sich

Das passierte an dem Abend, geleitet von Albert Lurtsch und Manfred Fritsch, zunächst getrennt und problemlos. Dann öffnete sich die Trennwand im Saal, und es ging gemeinsam weiter. Die Vorbereitungen zur Fusion unterstützen Notar Marcel Wollmann und Rechtsanwalt Peter Sailer. Beide waren mit dem Ablauf zufrieden. Lange dauerte es nicht und die neue Siedlergemeinschaft Flossenbürg erblickte das Licht der Welt.

Bürgermeister Johann Kick sparte nicht mit Lob für den mutigen Schritt: "Beide Gemeinschaften entstanden auf der Basis geschichtlich bedingter Umstände. Die Zeiten haben sich geändert und die Fusion ist der richtige Weg in die Zukunft." Das Gemeindeoberhaupt wünschte sich, dass sich die neue Organisation ebenso positiv in das Leben im Ort einbringt wie in den vergangenen Jahrzehnten. Mehr als 19 000 Euro wanderten umgehend weiter an die weit mehr als 300 Mitglieder zählende Nachfolgeorganisation.

Angeführt wird diese von Manfred Fritsch, Josef Käs und Reinhold Solfrank. Zügig und reibungslos wickelte Stefan Zrenner vom Verband Wohneigentum die Wahlgänge für die weiteren Positionen ab. Um die Kasse kümmern sich Stefan Meiler und Peter Bauer. Das Protokoll führen Carmen Memminger und Robert Stahl. Ergänzt wird das Team an der Spitze von Ralf Hertrich, Alexander Hopf, Dietmar Käs, Antonia Kitzig, Albert Lurtsch, Peter Müller, Karl Pöllinger, Alexander Sailer, Franz Sladky, Christian Späth, Hans Hör und Eduard Malzer.

Beitrag bei 23 Euro

Mit 23 Euro bleibt es beim Jahresbeitrag, der bisher bei den Säubergsiedlern anfiel. Bei den Plattenbergsiedlern waren es vor der Auflösung 22,50 Euro. Eine Entscheidung zur Höhe für die Förder- und Altmitglieder fällt erst später. Fest steht bereits jetzt, dass die Siedlergemeinschaft Flossenbürg die Patenschaft für den Spielplatz Torwiese fortführt. Unverändert erhalten bleiben der Versicherungsschutz, die Mitgliedsjahre und der Anspruch auf Rechtsberatung.
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