Investitionen am Vogelherd

Lokales
Flossenbürg
13.11.2014
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Der Vogelherd bekommt ein neues Gesicht. Die Büros Juretzka (Weiden) und Oberndorfer (Eschenbach) haben ihre Skizzen für den Ausbau vorgestellt.

Im Gemeinderat ging es nun um formale Weichenstellungen für das Städtebauförderungs-Projekt. Das Gremium sprach sich vor wenigen Tagen für die von der Städtebaubetreuerin Sonja Kaatz verfasste Bedarfsanmeldung aus.

Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler stellte als Sitzungsleiter im Rathaus die Übersicht vor. Sie beinhaltet für das kommende Jahr alleine für den Bereich am Vogelherd ein Investitionsvolumen in Höhe von 500 000 Euro. Weitere 435 000 Euro für die unmittelbar an die KZ-Gedenkstätte angrenzende Siedlung folgen 2016. Mit mehr als 600 000 Euro schließt sich das Sanierungsgebiet am Plattenberg ab 2017 an.

Neue Hinweisschilder

Enthalten sind in der Tabelle Gelder für ein Informationsleitsystem. Passende Wegweiser sollen die bisherigen kunterbunten Tafeln ersetzen. Hinzu kommen Buswartehäuschen und Maßnahmen am Gaisweiher. Bauliches spielte genauso beim Antrag von Stefan Schmid für eine Podologiepraxis im Anwesen in Rückersmühle und bei der Voranfrage von Thomas Fröhlich für ein Wohnhaus im Anschluss an den Kapellenberg eine Rolle. In beiden Fällen segneten die Gemeinderäte die Unterlagen ab. Gleiches galt für eine Vereinbarung mit dem Nachbarort Floß. Konkret ging es um den Breitbandausbau in den zwei Kommunen. Falls eine Kommune den Förderhöchstbetrag erreicht, könnten zusätzliche staatliche Gelder fließen. "Wir werden den Satz voraussichtlich zwar nicht erreichen, aber Nachteile gibt es auch nicht", befürworteten Peter Schmidt, Birgit Neumann und Roman Schell den Vertragsabschluss, der sich zumindest für Floß positiv auswirken könnte.

Für Flossenbürg ist die sogenannte Markterkundung bereits abgeschlossen. In Kürze folgt die Ausschreibung für eine bessere DSL-Anbindung in Altenhammer, Sankt Ötzen und Hildweinsreuth.

Zur Kenntnis nehmen, mehr war bei der Vorstellung der Hochwasserrisikomanagementpläne nicht nötig. Selbst Extremsituationen schaffen für die Grenzgemeinde kein großes Gefahrenpotenzial. "Unabhängig davon erscheint ein Gutachten zur Frage sinnvoll, wie sich starker Niederschlag bereits weiter oben besser puffern lässt, damit das Wasser nur nach und nach abfließt", ergänzte Meiler die Hinweise.

Nachdenken

Zurückgestellt wurde die Entscheidung zur Frage, wie es mit einem Seniorenbeauftragten weitergeht. Wobei die Position durchaus in weiblichen Händen liegen könnte. Das wurde aus den zu Aussagen ebenso deutlich, wie die Meinung, dass ein uneingeschränkter Rückhalt aus dem Gemeinderat unabdingbar sei. Während der kommenden Wochen ist nun erst einmal Nachdenken angesagt.
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