Kleines Jubiläum groß gefeiert

Eng wurde es in "Murphys Pilsstube". Die SPD mit Vorsitzendem Roman Schell (rechts) an der Spitze zeichnete langjährige Mitglieder aus. Gefeiert wurde gleichzeitig das 105-jährige Bestehen des Ortsvereins. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
22.11.2014
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Die SPD Flossenbürg feierte Geburtstag und dankte treuen Mitgliedern für ihr Engagement.

Das ganz große Jubiläum stand zwar nicht an, gefeiert wurde aber trotzdem. Der SPD-Ortsverein blickte auf 105 Jahre zurück. Mehr als 60 Männer und Frauen, darunter eine Abordnung aus dem Nachbarort Floß, kamen zum Festabend.

Viele von ihnen durften nicht nur auf den Geburtstag anstoßen, sondern auch auf persönliche Jubiläen. Vorsitzender Roman Schell würdigte in "Murphys Pilsstube" die eindrucksvoll unter Beweis gestellte Verbundenheit zur SPD: "Eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, seine Unterschrift unter die Beitrittserklärung zu setzen. Es gab und gibt aber zahlreiche gute Beweggründe und Vorbilder." Sich selbst und sein Engagement in den Dienst an den Bürgern einzubringen, verdient Respekt, Lob und Anerkennung."

Verein lebt von Ideen

Beim Blick in der Vergangenheit beließ es Schell nicht. Er forderte Mitarbeit auf vielfältiger Ebene ein. Der Ortsverein stelle keine abstrakte Einrichtung dar, sondern lebe von den Ideen und vom Anpacken der Mitglieder: "Es ist unverzichtbar, gerade auch junge Menschen zu motivieren und ihnen klar zu machen, dass Abseits stehen keine Alternative ist." Als Beispiel führte der Vorsitzende gewerkschaftliche Aufgaben ins Feld. Wenn sich das Interesse daran in Grenzen halte, sei Überzeugungsarbeit dringend von Nöten.

Uli Grötsch begann die Festrede mit einem Kompliment an den Ortsverein: "Ich bin stolz auf euch und auf das, was ihr für Flossenbürg und die Zukunft der Gemeinde erreicht habt. Dafür haben sich viele Menschen Dank verdient. Macht weiter so, Glück auf." Ausführlich setzte sich der Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete mit landes- und bundespolitischen Themen auseinander. "Ein besseres Land kommt nicht von alleine", unter der Vorgabe spannte Grötsch den Bogen von den Rechten der Arbeitnehmer über die Sozialpolitik bis hin zur Bildung.

Für Frieden und Freiheit

Eindringlich rief der Waidhauser dazu auf, im Kampf für Freiheit und Frieden nie nachzulassen: "Die SPD hat sich das vor mehr als 150 Jahren auf die Fahnen geschrieben. Auch in der Gegenwart dürfen wir nicht darauf verzichten, vehement dafür einzutreten." Das sei während der NS-Zeit wichtig gewesen und bleibe es angesichts rechter Gefahren bis heute.
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