Löschen, retten und feiern

Tina Träger (Vierte von links) hatte alles im Griff. Die Vorsitzende der Feuerwehr Altenhammer wurde ebenso wie die weiteren Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Glückwünsche galten Mitgliedern, die dem Verein seit Jahrzehnten die Treue halten. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
10.01.2015
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Ihre erste Amtsperiode bewältigte Tina Träger mit Bravour. Am Dreikönigstag ging es für die Frau an der Spitze des Altenhammerer Feuerwehrvereins in die Verlängerung. Im Schützenheim standen in der Jahreshauptversammlung Neuwahlen an.

"Ich war ziemlich aufgeregt und die Hände zitterten", erinnerte sich Träger an die Vergangenheit. Das hat sich längst gelegt. Ebenso souverän wie die laufenden Geschäfte wickelte sie die umfangreiche Tagesordnung ab.

Deutlich wurde, dass sich die Feuerwehr weiterentwickelt hat und zusätzlich die Bezeichnung "Feierwehr" für sich in Anspruch nehmen darf. Das rege gesellschaftliche Leben kommt nicht nur dem Verein, sondern ganz Altenhammer und Flossenbürg zugute. Gefeiert wird in dem Ortsteil gerne und ausgiebig. Träger erinnerte an das Starkbierfest, an einen eigens eingeprobten Hochzeitsauftritt, an das gesellige Beisammensein zum 50-jährigen Bestehen des alten Feuerwehrhauses oder auch an die Besuche bei den umliegenden Wehren. Für das Oktoberfest wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Zimmerei Plödt sogar ein Podium gebaut und ein Zelt angeschafft: "Ich bin glücklich über die Unterstützung und gleichzeitig stolz, die Vorsitzende der Feuerwehr Altenhammer sein zu dürfen."

115 Einsatzstunden

Viel zu tun gab es genauso für die aktiven Mitglieder. Von Details zu den 115 Einsatzstunden berichtete Kommandant Rüdiger Hettler. Der Bogen spannte sich von technischen Hilfeleistungen bis hin zur Eingreifbereitschaft bei einem Großbrand. Das war nur ein Aspekt des Geschehens. Dazu gehörten Übungen, Unterrichte, Arbeitsdienste und die Weihnachtsaktion. Die Floriansjünger stellen den Christbaum in der katholischen Pfarrkirche auf: "Egal, ob Einsatz oder alle anderen Arbeiten, jeder kam wohlbehalten wieder nach Hause. Darüber bin ich glücklich."

Die stellvertretende Kommandantin Beate Kraus kümmert sich um die Jugendgruppe. Unterstützung, auch bei der Vorbereitung des Wissenstests, kommt von Thomas Deierl. Immer wenn bei den Großen Arbeit anstand, machten auch die jungen Leute mit. Der Spaß kam beim Bowling oder beim Zeltlager nicht zu kurz. Das Engagement würdigte Kreisbrandmeister Alfons Huber: "Bei der aktiven Feuerwehr und im Verein ist auf Altenhammer Verlass." Weniger wird die Arbeit in Zukunft nicht. In seinem Ausblick setzte sich Huber mit der modularen Truppausbildung und mit dem Digitalfunk auseinander: "Beides wird euch beschäftigen."

Neues Fahrzeug

"Die Gemeinde ist stolz auf euch und die an den Tag gelegte Einsatzbereitschaft", kommentierte zweiter Bürgermeister Thomas Meiler die Berichte. Einen hohen Stellenwert nehme das gute Miteinander von Wehr und Kommune ein: "Seiner Verantwortung bewusst war sich der Gemeinderat, als es um ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug ging." Der Terminplan sieht eine Bestellung noch im Januar vor.
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