MdB Albert Rupprecht bei Leichtmetallgießerei Schulte & Schmidt
Teile für die Autoindustrie

Energie spielte eine wichtige Rolle beim Besuch von MdB Albert Rupprecht. Der sah sich bei der Leichtmetallgießerei Schulte & Schmidt um. Weniger Verbrauch ist ein wichtiges Ziel des weltweit renommierten Unternehmens. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
31.10.2014
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66 Jahre sind seit der Gründung vergangen. Von Alterserscheinungen ist bei Schulte & Schmidt nichts zu spüren. Die Leichtmetallgießerei kann weltweit ein ausgezeichnetes Renommee vorweisen. Was dafür hinter den Kulissen nötig ist, wollte Albert Rupprecht wissen.

Der Bundestagsabgeordnete nahm sich Zeit, um sich in dem Unternehmen umzusehen. Betriebsleiter Thomas Graf, Peter Schwanitz und Alfons Riedl stellten ihm sowie Mitgliedern der CSU und der Jungen Union Details des Unternehmens, Fertigungsabläufe und Gedanken rund um die weitere Entwicklung vor. Deutlich wurde, dass es längst nicht mehr nur darum geht, Aluminium in Form zu bringen. Bei den Zulieferern der Autoindustrie produzierten Teile liege die Messlatte hoch.

Zusammen mit der Gruppe sah sich Rupprecht die Abteilungen an, von der Gießerei über den Formenbau bis hin zur Qualitätskontrolle. Darum kümmern sich in Flossenbürg und zusätzlich in Vohenstrauß 500 Beschäftigte. Das sind deutlich mehr als im Nürnberger Hauptwerk.

Ausführlich gesprochen wurde über das Thema Energie und Umweltschutz. Jedes Jahr bringen die Heizöllieferanten 650 000 Liter zu den beiden Standorten. Schulte & Schmidt will weg davon. Graf verwies auf Kosten- und Umweltaspekte: "Bei Gas gibt es deutlich bessere Werte. Allerdings wäre dafür erst einmal eine Anschlussleitung zur Silberhütte nötig, und die kostet."

Der Abgeordnete sagte zu, bei der Suche nach Fördertöpfen und Lösungsmöglichkeiten zu helfen. Nicht vergessen wollte Gemeinderat Rudolf Hauke auf einen ganz anderen Aspekt: "Soziales Engagement in vielfältiger Form ist bei der Firma zu Hause."
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