Miteinander werben

Lokales
Flossenbürg
21.08.2015
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Der Campingplatz Gaisweiher könnte als überregionale Tourismuseinrichtung für alle umliegenden Gemeinden an Bedeutung gewinnen.

Deshalb befasste sich der Gemeinderat mit dem Konzept für interkommunale Zusammenarbeit, bei dem es um das Areal ging. Das Papier zeigt auf, dass das Freizeitgelände nicht nur am Ort ein wichtiger Faktor ist.

Zukunft gestalten

Im Sitzungssaal des Rathauses stellte zweiter Bürgermeister Thomas Meiler die Studie "Aspekte zur Zukunft einer überregionalen Tourismuseinrichtung" vor. Sie ging, verbunden mit der Bitte, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, an die umliegenden Kommunen. Erstrecken soll sich das Miteinander auf erweiterte Möglichkeiten für eigene oder gemeinsame Werbung, ortsübergreifende Freizeitvorschläge und nicht zuletzt auf positive Aspekte bei Einkäufen oder bei der Gastronomie.

Klargestellt wurde an dem Abend, dass nicht daran gedacht ist, den Finanzierungsaufwand für Sanierungsmaßnahmen auf mehrere Schultern zu verteilen: "Der verbleibt bei der Gemeinde Flossenbürg. Bei eventuellen Zuschüssen spielt ein solches Miteinander aber eine wichtige Rolle. Und das wiederum kann allen Beteiligten zugute kommen." Den Gaisweiher in die Bedeutungslosigkeit abgleiten zu lassen, damit sei jedenfalls niemandem geholfen.

Dritter Bürgermeister Peter Gruber merkte an: "Wir sollten daran denken, den Badeweiher wieder einmal auszubaggern und den abgesetzten Schlamm zu entfernen." Das wird ein Thema für den Bauausschuss werden. Angepackt werden muss auch an der Straße zum Sportplatz. Dort zeigten sich in größerem Umfang Schäden am Belag. Die Oberschicht löst sich regelrecht ab. Ausbesserungen sind, um Schlimmeres zu vermeiden, unverzichtbar. Für die Reparaturen fallen rund 7000 Euro an.

Dach eine Gefahr?

Alexander Högen und Peter Schmidt ging es um ein altes, leerstehendes Gebäude an der Waldkirchner Straße. Sie fragten sich, ob von dem eingestürzten Dach eine Gefahr ausgeht. Aus dem Kreis der Zuhörer setzte sich Alfred Helgert mit der Straße nach Hildweinsreuth auseinander. Das Bankett wird bei Regenfällen immer wieder ausgeschwemmt: "Es wäre einen Versuch wert, probehalber zumindest in einem Teilstück den Seitenstreifen abzuschrägen und mit grobem Schotter aufzufüllen."
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