Neue Stiefel, neues Fahrzeug

Es war nicht zuletzt ein Abend des Danks und der Anerkennung. Bei der Feuerwehr wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Spitzenreiter war Erich Geyer (Dritter von links), der vor 65 Jahren zum Verein stieß. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
17.01.2015
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Über Langeweile kann bei der Feuerwehr niemand klagen. Bei dem 304 Mitglieder zählenden Feuerwehrverein, darunter 57 aktive Floriansjünger, herrschte 2014 Hochbetrieb.

An Details, auch ans Schlegeln, wurde in der Jahreshauptversammlung erinnert. "Mit dem Schlegeln hat es eine besondere Bewandtnis", schmunzelte Vorsitzender Ulrich Krapf vor den 91 ins Theresienheim gekommenen Versammlungsteilnehmern.

Jeweils am Aschermittwoch ziehen Maschkerer durch den Ort, verlängern den Fasching und freuen sich über Spenden. "So leicht ist das bei den überall angebotenen Getränken nicht." Das Geld kommt dem Feuerschutz zugute. 4000 Euro flossen beispielsweise in den Kauf von gefütterten Schutzstiefeln.Hoch im Kurs stehen Geselligkeit und Kameradschaft. Das reicht vom Aufstellen des Maibaums über Feste und Veranstaltungen bis hin zu den Auftritten der Burgwehr, einer historischen Untergruppe der Feuerwehr: "Ich bin stolz auf unseren Verein." Krapf lobte die zahlreichen Helfer. Konkret galt das Zeremonienmeister Manfred Sander, der Seniorentruppe und den Ehefrauen: "Wenn Arbeit ansteht, fragt niemand, sondern packt mit zu."

Zupacken mussten auch die Aktiven. Bei 19 Einsätzen fielen im zurückliegenden Jahr 282 Stunden an Hilfe für den Nächsten an. Kommandant Manfred Sladky berichtete von zwei Bränden, von einem eingefangenen Bienenschwarm, von der Bergung eines Verletzten und von technischen Hilfeleistungen:

"Der gute Besuch bei Übungen und Unterrichten schafft die Basis für den hohen Standard." Die Wehrmänner bestätigten ihre gute Form bei zwei Leistungsprüfungen. Ein großes Ereignis steht in Kürze bevor: Dann wird der neue Mannschaftstransportwagen ausgeliefert.

Alexander Klettner nahm Abschied vom Amt des Jugendwarts. Klettner verstand es, die jungen Leute für die Feuerwehr zu begeistern, angefangen vom Wissenstest über die Funkübung bis hin zum dreitägigen Ausflug nach Bad Tölz: "Thomas Pentner übernimmt die Arbeit. Er ist der richtige Mann mit Erfahrung in der Jugendarbeit."

Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler würdigte das Miteinander von Verein, aktive Feuerwehr und Gemeinde: "Die Verantwortlichen der Kommune und der Ort sind stolz auf euch. Ich weiß das Engagement und die Arbeit zu schätzen und einzuordnen. Ohne die Wehr wäre bei der Hilfe für den Nächsten vieles nicht mehr leistbar." 15 Jahre sind seit der letzten Erhöhung des Beitrags vergangen. Am Samstag stieg er von jährlich 11 auf 15 Euro. Einwände zu dem Thema gab es in der Versammlung nicht.
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