Nicht länger im Regen stehen

Vorfahrt für den Vogelherd: Der ausgedehnte Teerbereich an der Einmündung der Egerlandstsraße in die Staatsstraße soll verschwinden. Übersichtlich soll die markante und wichtige Stelle aber schon bleiben. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
31.08.2015
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Die Pläne für zwei Bushäuschen gingen vor der Gemeinderatssitzung am Freitag an die Fraktionen und waren im Sitzungssaal des Rathauses aufgehängt. Die Unterstellmöglichkeiten am Ortsplatz und am Kiosk sollen noch heuer realisiert werden.

Der Weidener Städtebauplaner Armin Juretzka stellte die Unterlagen zusammen, die jetzt, nach der Zustimmung des Gemeinderats, an die Regierung der Oberpfalz weitergehen. Mittel aus der Städtebauförderung beziehungsweise aus dem Öffentlichen Personennahverkehr verringern die Kosten von 75 000 Euro voraussichtlich um 60 beziehungsweise 50 Prozent.

Mit Flachdach

Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler erläuterte die gestalterischen und funktionalen Aspekte der zwei Bauten. Beide Häuschen bekommen ein Flachdach und eine Holzoptik mit senkrecht angeordneten Brettern. Einen hohen Stellenwert hat der behindertengerechte Ausbau. Am Ortsplatz bekommt der kleine Bau einen Erweiterungsbereich. Unmittelbar angrenzend entsteht ein Informationspunkt.

Um die Städtebauförderung ging es auch bei einer weitaus umfangreicheren Maßnahme: Für den Ausbau und die Neugestaltung des Siedlungsbereichs am Vogelherd ist inzwischen die Fachstellenbeteiligung abgeschlossen. Ein Großteil der debattierten Punkte hakten die Gemeinderäte ab.

Geändert wird allerdings der Einmündungsbereich der Egerlandstraße in die Richtung Silberhütte führende Staatsstraße. Die ausgedehnte Teerfläche, so die Vorgabe, kann zwar deutlich kleiner werden, muss allerdings übersichtlich bleiben. "Es geht darum, die geplanten Bäume zurückzunehmen", erläuterte Meiler ein Detail. Das zweite betraf den Einmündungsradius für Busse. Der ist zu eng und wird mit einem Pflasterstreifen vergrößert.

Kanalnetz wird überpüft

14 Zentimeter Teerdecke sind zu viel, darum ging es auch noch. Es reichen auch zehn Zentimeter, erklärten sich die Gemeinderäte mit dem Änderungsvorschlag und mit den beiden anderen Umplanungen einverstanden. Überrechnet, überprüft und kartiert wird derzeit und in den kommenden Jahren entsprechend gesetzlicher Vorgaben das Flossenbürger Kanalnetz. Insgesamt fallen dafür rund 30 000 Euro an.

Kritik galt dem in dem Rahmen verspäteten Genehmigungsverfahren für ein Regenüberlaufbecken im Ortsteil Altenhammer. Im weiteren Verlauf wird es auch um eine Abwasserabgabe gehen.
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