Paneuropäisches Zeichen

Paneuropäer aus Deutschland und Tschechien kamen bei den Paneuropa-Tagen zu einem Abstecher nach Flossenbürg. 150 Männer und Frauen beteiligten sich an der Morgenandacht und an Rundgängen durch die KZ-Gedenkstätte. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
07.06.2015
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Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit rückte einen Aspekt in den Blickpunkt: "Die Kapelle Jesus im Kerker wurde aus den Steinen der Wachtürme gebaut. Das war schon damals ein christliches, humanitäres und ein paneuropäisches Zeichen." Dritter Bürgermeister Peter Gruber erinnerte an die Symbolkraft des Mittelpunktes Mitteleuropas.

Um Worte des in Flossenbürg ermordeten Pfarrers Dietrich Bonhoeffer ging es dem tschechischen Geistlichen Jan Capek: "Er fordert von uns menschliches Dienen und Handeln vor dem Antlitz Gottes. Nur so wird es gelingen weltweit eine Atmosphäre mit Liebe, Demut und Verantwortungsbewusstsein zu schaffen, ohne Kriege und Terror."
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