Positiv denken

Pfarrer Herbert Sörgel (links) begleitete die 17 Jubelkonfirmanden , die Mitgliedern des Kirchenvorstandes und die Konfirmanden des aktuellen Jahres vom Bonhofferhaus zur evangelischen Pankratiuskirche Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
02.10.2015
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17 Männer und Frauen erinnerten sich bei der Jubelkonfirmation an die Zeit vor 25, 50 oder 60 Jahren. Herzlich haben sie gelacht, als die Vergangenheit wieder auflebte.

Bei dem Treffen im Bonhoefferhaus und in der Pankratiuskirche musste Pfarrer Herbert Sörgel schmunzeln: "Gott erfüllt unsere Bitten manchmal etwas anders, als wir uns das vorstellen".

Ein Witz verdeutlichte, was er meinte. "In der Wüste wird ein Mann von Löwen verfolgt. Erschöpft fällt er auf die Knie und bittet Gott, die wilden Tiere fromm werden zu lassen. Als er die Augen wieder öffnet, sitzen sie mit gefalteten Pfoten um ihn herum und beten: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast." Trotz aller Überraschungen gelte es, das Jammern beiseite zu schieben und das Positive im Leben in den Vordergrund zu rücken, betonte der Geistliche. "Wie der andere Mann, der sich in der Wüste verlaufen hat. Er wagt es, grimmig dreinblickende Beduinen nach der Entfernung zum Meer zu fragen. Es sind 150 Kilometer und darauf fällt ihm spontan ein: ,Ihr habt aber einen wunderschönen breiten Sandstrand'." Bewegende Momente im Kreis der Gläubigen gab es, als die Jubelkonfirmanden an den Altar traten. Beim Gang zum Friedhof galten die Gedanken den verstorbenen Mitschülern, Lehrern und Pfarrern. Am Abend gab es im Bonhoefferhaus viel zu erzählen und Erinnerungen an vergnügliche Anekdoten aus der Jugendzeit erwachten zum Leben.
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