Präsenz vor Ort bleibt

Ein Festtag bei der Raiffeisenbank: Treue Mitglieder wurden am Freitag ausgezeichnet. "Es ist ihre Bank und ihre Feier", würdigte Direktor Josef Völkl (links) die Verbundenheit der Männer und Frauen. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
20.11.2014
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Es war ein Nachmittag des Dankens und der Erinnerungen. In den Blickpunkt rückten Männer und Frauen, die der Raiffeisenbank seit Jahrzehnten die Treue halten.

"Was einer nicht vermag, das können viele", beleuchtete Direktor Josef Völkl mit einem Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen die Beweggründe.

Wie sehr das Motto nach wie vor zutreffe, beweise nicht zuletzt die Verbundenheit der Jubilare: "Wir haben eine Bilanzsumme von mehr als 85 Millionen Euro erreicht. Das uns anvertraute Geldvolumen liegt bei knapp 140 Millionen Euro. Riskante Geschäfte, Zockerei und Anonymität werden Sie bei uns nicht finden." Wer bei Internetbanken von Direktbanken spreche, liege gründlich daneben. Ein solches Prädikat könne im Ort nur die Raiffeisenbank für sich in Anspruch nehmen.

Mitglieder und Kunden dürften darauf vertrauen, dass sich an der Versorgung nichts ändere. Völkl ergänzte das mit dem Hinweis auf die Präsenzzeit an fünf Tagen in der Woche: "So selbstverständlich ist das längst nicht mehr. Da werden örtlich von anderen durchaus auch andere Strategien verfolgt."

Was sich vor 30, 40 oder 50 Jahren in Flossenbürg, Deutschland und der Welt abspielte, daran erinnerte der Direktor vor den Glückwünschen. Er spannte den Bogen von der 1984 ins Leben gerufenen Caritas-Sozialstation über die 1974 erfolgte Weihe der Kapelle in Hildweinsreuth bis hin zum fünf Jahrzehnte zurückliegenden Wechsel des Pfarrers in der Nachbarpfarrei Neukirchen Sankt Christoph.

Gemeinsam mit Direktor Jürgen Schnappauf und Stefan Solfrank gratulierte Völkl den Mitglieder zu den Jubiläen. 30 Jahren konnten vorweisen: Elisabeth Dehler, Werner Frauenreuther, Silke Haberkorn, Petra Helgert, Christian Hopf, Brigitte Hößl, Josef Kick, Ernestine Krapf, Christoph Regn, Theresia Rosner, Eveline Rosner-Kick, Gertraud Schönfeld, Rita Seewe und Karlheinz Üblacker. Glückwünsche für 40 Jahre galten Christine Lugert.

Mit 50 Jahren führten Karl Hopf und Manfred Münchmeier die Liste an. Wie wohl sich die Gäste fühlten, zeigte sich im Anschluss bei einer Brotzeit und bei Gesprächen mit Erinnerungen an vergangene Zeiten.
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