Schafhalterin erzählt vom Nutzen ihrer Tiere
Wolle, Milch, Fleisch

Lokales
Flossenbürg
26.06.2015
0
0
Wer am Solarpark vorbeikommt, kann einige Schafe von Peter und Margit Müller beobachten, wie sie das Gras kurz halten. Das Ehepaar aus Lennesrieth hält aber viel mehr der nützlichen Tiere. Beim katholischen Frauenbund bot sich die Gelegenheit zum Blick hinter die Kulissen.

Bei der Gemeinschaft um Vorsitzende Maria Völkl, gekommen war auch eine Gruppe des evangelischen Schwestervereins, erzählte Margit Müller über ihre Arbeit mit den Schafen. Das reichte von der Milch- über die Fleischproduktion bis hin zur Wolle. Wenn die Tiere die hergeben müssen, sehen sie ziemlich nackt aus, Nachschub wächst aber beständig nach. Bis die Wolle genutzt werden kann, ist harte Arbeit nötig. "Sie hat viele angenehme Eigenschaften", sagte Müller. Wie die fertigen Produkte aussehen, ließ sich im Theresienheim an Socken, Mützen, Handschuhen, Schals oder Jacken sehen. Eine Rolle spielt bei den positiven Eigenschaften der Wolle das Lanolin, ein Sekret aus den Talgdrüsen der Schafe.

Seit Jahren beschäftigt sich Müller auch mit selbst hergestellter Seife: "Sie ist mehr als ein Reinigungsmittel. Sie pflegt die Haut, und sogar die Haare kann man damit waschen." Allerdings komme es auf den Inhalt an. An den Zutaten spart die Referentin nicht. Das verriet ein Blick in die aufgebauten Töpfe, Tiegel und Flaschen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.