Schell bleibt an der Spitze

Überraschungen brachte die Vorstandswahl bei der SPD nicht. Das Prozedere war gut vorbereitet und ließ sich zügig abwickeln. An der Spitze des Ortsvereins steht weiterhin Roman Schell (links). Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
12.05.2015
6
0

SPD-Vorsitzender Roman Schell ließ in der Jahreshauptversammlung wichtige Stationen Revue passieren, von der Kommunalwahl bis hin zum Gründungsjubiläum. Problemlos ging die Neuwahl über die Bühne.

Als "sehr gut" stufte der Vorsitzende in "Murphys Pilsstube" das Ergebnis der Kommunalwahl 2014 ein: "Das spiegelt sich im Votum für Bürgermeister Johann Kick - ihm gelten unsere Genesungswünsche - in den errungenen sechs Gemeinderatssitzen und im Einzug von Maria Meier und Uli Krapf in das Gremium wider."

Mit dem Geschehen im Gemeinderat und dem Kommunalunternehmen setzten sich dritter Bürgermeister Peter Gruber und Uli Krapf auseinander. Das aktuelle Jahr stehe im Zeichen beachtlicher Investitionen. 1,3 Millionen Euro sind für zwei Feuerwehrautos, den Bachdurchlass am Gaisweiher und vieles mehr vorgesehen. Alleine für das Sanierungsprojekt am Vogelherd, im Rahmen der Städtebauförderung sind 800 000 Euro eingeplant. Gruber betonte: "Dennoch ist es möglich, den Schuldenstand weiter abzubauen. Es ist wichtig, den seit Jahren andauernden Trend nicht abreißen zu lassen."

Bei einem Ehrenabend mit dem Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch feierte der Ortsverein im November das 105-jährige Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten steht aufgrund einer Initiative von Albert Schwägerl der "Stein des Anstoßes" in der KZ-Gedenkstätte. Der mächtige Granitblock, Zeichen der Erinnerung und des Mahnens, bekam bei der Neugestaltung des Geländes einen anderen Standort. Staatsministerin Aydan Özoguz war dabei, als er vor wenigen Wochen wieder seiner Bestimmung übergeben wurde.

Um ein interessantes und gleichermaßen wichtiges Thema ging es beim Treffen mit den Helfern vor Ort. "Als die Bergwacht vor mehr als zwei Jahren den Anstoß gab, konnte sich kaum jemand vorstellen, wie segensreich es ist, schon nach wenigen Minuten gut ausgebildete Leute vor Ort zu haben." Ausgiebig befasste sich die SPD mit der Zeno und dem Anliegen, die Energiewende in die Praxis umzusetzen und dabei die Wertschöpfung in der Region zu halten. Chancen und Möglichkeiten für den gemeindeeigenen Campingplatz am Gaisweiher zeigte ein Ausflug nach Eschenbach.

Von regen Aktivitäten bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und bei den Jusos berichteten Andrea Egner und Bettina Mildner. Der Bogen spannte sich vom Frühstück für den guten Zweck über den Seniorenfasching bis hin zum runden Geburtstag der Jusos.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.