Schnelle Entscheidung für Netz

Lokales
Flossenbürg
06.07.2015
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Geburtstag hätte in wenigen Monaten der Unimog der Gemeinde. Das Allzweckfahrzeug hat aber jetzt nach zehn Jahren ausgedient. Wegen steigender Reparaturkosten ist ein Ersatz nötig.

Vor zehn Jahren wurde am Bauhof ein neuer Unimog angeliefert. Inzwischen hat der "orangefarbene Riese" immer wieder neue Wehwehchen und die Reparaturrechnungen steigen. Ein neues Auto, strapaziert wird es nicht nur beim Winterdienst sondern während des ganzen Jahres, soll her. Peter Schwanitz, Alexander Sailer und Günther Faltermeier sprachen sich für einen Ersatz aus. Nötig ist zusätzlich ein neuer Streuautomat. Der Rost lässt keine andere Wahl.

Die genaue Investitionssumme hängt vom Modell ab und von der Frage, ob ein neues Auto oder ein Vorführfahrzeug gekauft werden soll. Ein sechsstelliger Betrag wird es auf jeden Fall. Entscheiden wird in Kürze der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens. Er bekam den Auftrag, den Kauf abzuwickeln.

Turbo in allen Orten

Eine Sache von wenigen Minuten war in der Gemeinderatssitzung die Entscheidung für schnelles Internet in allen Ortsteilen. Arbeit war aber im Vorfeld der Entscheidung für den Breitbandausbau genügend angefallen. Die Ausschreibung sah vor, dass Altenhammer, ebenso wie bereits in Flossenbürg geschehen, mit sogenannten DSLAM versorgt wird. In die grauen Kästen führt eine Glasfaserleitung. Weiter geht es dann über das herkömmliche Kupfernetz.

Ganz anders wird es in Hildweinsreuth, Sankt Ötzen, Rumpelbach, Gaisweiher und Gaismühle. Dort bekommen die Häuser einen direkten Glasfaseranschluss. Mangelnde Geschwindigkeit ist dann im gesamten Ort kein Thema mehr.

Allerdings kostet das alles viel Geld. Dennoch ist es deutlich weniger als ursprünglich geschätzt. Als einziger Anbieter reichte die Telekom ein Angebot ein. Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler bezifferte die Kosten für das Projekt auf 576 000 Euro. Voraussichtlich 90 Prozent fließen als staatlicher Zuschuss wieder zurück. Gemeinsam mit dem Regensburger Büro IK-T geht es nun bei der Gemeinde darum, den weiteren Ablauf und die praktische Umsetzung einzuleiten. Ein Abschluss noch in diesem Jahr erscheint unrealistisch.

Mit dabei waren bei der Sitzung im Rathaus Schüler der Mittelschule Altenstadt/WN mit ihrem Lehrer Josef Neubauer. Die Gruppe konnte beim Unterricht in der Praxis eine Entscheidung mitverfolgen, bei der es um die örtliche Grundschule ging. Rektor Peter Steigner stieß beim Wunsch nach einer Lautsprecheranlage und sechs neuen Laptops auf offene Ohren. Voraussichtlich 2500 bis 3000 Euro fallen für die Geräte an.

Rund 10 000 Euro kosten Reparaturarbeiten am Säubergweg. Bei einigen Stellen löst sich die Teerfläche regelrecht auf. Das gilt auch für andere Straßen. Die müssen aber noch etwas warten und kommen Zug um Zug dran. Seit Jahrzehnten liegen die Gebühren für das Leichenhaus bei 30 Euro beziehungsweise 60 Mark. Deutlich höher liegt mit 50 Euro der neue Satz.

Glas und Blech entsorgen

Ab August darf am Wertstoffhof unbeaufsichtigt Grüngut, Glas, Blech und Anderes abgegeben werden. Das gilt allerdings nur, wenn der Bauhof geöffnet ist. Hinzu kommt noch jeden Samstag die Zeit von 10 bis 14 Uhr. Flossenbürg zählt zu den wenigen Kommunen, die noch Bauschutt, zumindest in Kleinmengen, annehmen. Dafür ist künftig eine Voranmeldung nötig und teurer wird es auch, Fliesen, Mörtel, Ziegel und Ähnliches los zu werden.
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