Schweres Adieu

Lokales
Flossenbürg
17.07.2015
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Die Bayerischen Staatsforsten gab es 1970 noch gar nicht, als Brigitte Riedl ihren Dienst antrat. Nun verabschiedete der Flossenbürger Forstbetrieb sie in den Ruhestand. Für die Kollegen ein Verlust.

Das Lebewohl fiel allen Beteiligten nicht leicht: Vor Kurzem absolvierte Brigitte Riedl, dienstälteste Mitarbeiterin beim Flossenbürger Forstbetrieb, den letzten Arbeitstag. Nun folgte die Verabschiedungsfeier, bei der es natürlich noch einmal einen Blick zurück gab auf fast 45 Dienstjahre.

1970 trat Brigitte Riedl, damals hieß sie noch Kürner, ihren ersten Arbeitstag beim örtlichen Forstamt an. Als Leiter der Nachfolgeorganisation erinnerte Stefan Bösl an ihr Wirken seither: "Die Abwicklung der Holzverkäufe war während des gesamten Arbeitslebens ihre Domäne. Vieles hat sich in den 45 Jahren verändert, nicht aber das vorbildliche Engagement, das Fachwissen und die selbst in wortwörtlich stürmischen Zeiten nie nachlassende Einsatzbereitschaft."

Bösl würdigte im Schönseer Restaurant "Weiherblasch" darüber hinaus Riedls soziale Kompetenz, das ausgleichende Wesen und die von allen Kollegen geschätzte Teamarbeit: "Sie werden uns fehlen, und wir alle hoffen, dass sie dem Forstbetrieb verbunden bleiben." Jetzt komme aber erst mal mehr Zeit für die Familie, für den Garten und für die ein oder andere Städtetour, sagte Riedl.
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