Symbolträchtige Kooperation für Café-Betrieb

Stiftungsdirektor Karl Freller, Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit sowie Josef Kastner und Helmut Dörfler vom Heilpädagogischen Zentrum (von links) haben gemeinsam den Weg eingeschlagen für den Betrieb des Gedenkstätten-Cafés (im Hintergrund). Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
09.12.2014
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Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Irchenrieth und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (beide Kreis Neustadt/WN) arbeiten künftig eng zusammen. Bekanntgegeben wurde am Montag in Flossenbürg die Entscheidung, den Betrieb des neuen Besucher-Cafés der HPZ-Werkstätten GmbH zu übertragen. Der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, und Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit verwiesen auf den Symbolcharakter der Kooperation.

An einer Stätte, an der die Nazis ihre Menschenverachtung umsetzten, werden ab dem 26. April 2015 behinderte Menschen in das alltägliche Leben mitgenommen. Das Café befindet sich im sogenannten SS-Kasino. Es dient künftig als Seminarhaus und ist Teil des vor dem Abschluss stehenden Bauabschnitts II. In ihn werden rund zehn Millionen Euro investiert. Helmut Dörfler und Josef Kastner vom HPZ stellten Details der vorerst auf fünf Jahre begrenzten Zusammenarbeit vor. In Küche, Service und bei der Reinigung werden zehn bis zwölf Menschen Arbeit finden.
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