"Tag der Städtebauförderung" als Informationsbörse zu Bauvorhaben am Vogelherd
Nachmittag für die Anlieger

Noch findet sich das neue Gesicht des Vogelherds nur auf Papier wider. Beim "Tag der Städtebauförderung" bot sich im Zelt des Sportanglerbunds Gelegenheit, noch mehr über die Pläne zu erfahren. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
16.05.2015
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Heftige Schauer zum Auftakt und zum Abschluss, dazwischen aber Sonnenschein, Informationen, Meinungsaustausch und Geselligkeit: Mehr als 50 Flossenbürger, vorwiegend aus dem Bereich des Vogelherds, kamen zum "Tag der Städtebauförderung".

Die Siedlung im Norden der Grenzgemeinde schließt unmittelbar an das Gelände der KZ-Gedenkstätte an und soll ein neues Gesicht bekommen. Beabsichtigt ist ein Ausbau im Zuge des Städtebauförderungsprogramms. Für das vom Gemeinderat und von der Regierung der Oberpfalz mit einem hohen Stellenwert eingestufte Vorhaben laufen die abschließenden Planungen.

Wie diffizil das mit 1,8 Millionen Euro veranschlagte Projekt ist, zeigte sich in den zurückliegenden Monaten. In dem ausgedehnten Areal finden sich rund 50 Anwesen. Es gilt, eine Vielzahl von Vorgaben zu beachten. Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler, Städtebauplaner Armin Juretzka und Ingenieur Hannes Oberndorfer stellten sich am Samstagnachmittag den Fragen.

Dabei ging es um Beläge, Mehrzweckstreifen, Grünanteile, Bäume und Stichwege, aber auch um die Witterung. Wegen der Höhe fällt am Vogelherd mehr Schnee. Verbunden ist das mit mehr Bedarf für die Lagerflächen. Weitere Themen waren die Wasser- und Abwasserleitungen. Sie müssen zum Großteil erneuert werden, verbunden mit dem Problem, die passenden Anschlusspunkte für die Häuser zu finden. Pflasterflächen und eine Musterlaterne rückten ebenfalls in den Blickpunkt. Die Raiffeisenbank widmete sich den Straßenausbaubeträgen und informierte über ein Sonderkreditprogramm mit 1,75 Prozent Zinsen. Die Kinder interessierte das nicht. Sie hatten ihren Spaß in der von der Bank zur Verfügung gestellten Hüpfburg. Um das leibliche Wohl kümmerte sich die Familie Regn. Viel zu tun hatten auch die Mitarbeiter des Bauhofs und der Verwaltung. Sie packten bei der Organisation tatkräftig an.
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