Vogelherd im Fokus

Der Feuerschutz, hier der neue Flossenbürger Mannschaftstransportwagen, spielt beim Haushalt eine wichtige Rolle. Eckdaten des Zahlenwerks sind die Kreisumlage, die Schlüsselzuweisung, der Einkommenssteueranteil, das Investitionsvolumen, der Vermögens- und der Verwaltungshaushalt (von oben nach unten). Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
19.10.2015
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Im Zeitraffertempo ging es durch den bisherigen Jahresverlauf. In der Bürgerversammlung kamen wichtige Daten und Fakten zur Sprache. Gelegenheit Fragen zu stellen und Meinungen einzubringen bot sich im Sitzungssaal des Rathauses im zweiten Teils des Abends.

Zweiter Bürgermeister Thomas Meiler stellte den mehr als 100 Interessenten zum Auftakt Zahlen aus dem Haushalt 2015 und den Verlauf der bislang abgewickelten Maßnahmen vor: "Das Investitionsvolumen beläuft sich heuer auf immerhin 1,3 Millionen Euro. Es ist auch ein Ausfluss aus dem vergangenen Jahr. Die für 2014 vorgesehenen Projekte mussten zum Großteil auf 2015 verschoben werden."

Geduld notwendig

Der Bogen spannte sich vom 250 000 Euro kostenden Bachdurchlass an der am Gaisweiher vorbeiführenden Straße über das neue Outfit der Bücherei, das erneuerte Dach auf dem Leichenhaus oder sanierte Straßenbereiche bis hin zu zwei Feuerwehrfahrzeugen: "Das Auto für die Altenhammerer Wehr wird am Wochenende ausgeliefert." Seit August läuft der Zuschussantrag für den Breitbandausbau in Altenhammer, Hildweinsreuth, Sankt Ötzen, Rumpelbach, Gaismühle und Gaisweiher. Etwas Geduld bis zur Realisierung sei allerdings noch nötig.

Breiten Raum nimmt aktuell der Ausbau des Gebiets am Vogelherd im Rahmen der Städtebauförderung ein: "Die umfangreichen Vorbereitungen reichen einige Jahre zurück, jetzt wird es ernst. Schon in wenigen Tagen endet die Ausschreibungsfrist für das aufwendige Vorhaben." Meilers Lob galt den Anwohnern. Trotz aller verständlichen Sorgen und Probleme, auch im Hinblick auf die anstehenden finanziellen Belastungen, lasse sich eine weitreichende Aufgeschlossenheit feststellen.

Ein hoher Stellenwert kommt dem Campingplatz Gaisweiher zu. Der sei mittlerweile in die Jahre gekommen. "Ein Verkauf ließ sich nicht verwirklichen. Alternativen sind Zusperren oder Sanierung. Flossenbürg ohne den Gaisweiher will sich aber wohl niemand vorstellen. Der Campingplatz lässt sich durchaus als eigener Ortsteil ansehen, der bleiben muss."

Bestand positiv

Das habe positive Wirkungen für den ganzen Ort: "Auch das Landratsamt und die Regierung der Oberpfalz beurteilen den weiteren Bestand positiv." Derzeit laufen Gespräche und Planungen.

Das Kommunalunternehmen "KSF" hat in den Bereichen Wasser und Abwasser gut zu tun. Im Rahmen der Baumaßnahmen am Vogelherd müssen die Leitungen erneuert werden. Die Kostenschätzungen belaufen sich auf 234 000 Euro (netto) beziehungsweise 545 000 Euro (brutto). Bereits vergeben ist der Auftrag für eine Ultrafiltrationsanlage im Wasser-Hochbehälter. Der Wasserdruck für Altenhammer soll gesenkt werden: "Ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit im Leitungsnetz."
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