Zwei örtliche Firmen liefern Material für Bauarbeiten im Norden der Grenzgemeinde
Heimischer Granit für Vogelherd

Musterflächen mit Flossenbürger Granit waren schon im Mai beim "Tag der Städtebauförderung" zu begutachten. Jetzt fiel die endgültige Entscheidung. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
05.11.2015
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Die Sitzung dauerte zwar nur eine halbe Stunde, ließ sich aber nicht vermeiden. Der Gemeinderat entschied über den Granit, der beim Ausbau des Bereichs am Vogelherd verwendet werden soll. Der Ort behielt sich vor, die Pflasterbeläge selbst zu kaufen und das Material der Firma Wagner aus Waldmünchen zur Verfügung zu stellen.

Offene Ausschreibung

"Natürlich wollen wir heimisches Material haben, aber die Ausschreibung musste trotzdem offen gestaltet werden", sagte zweiter Bürgermeister Thomas Meiler. Es sei nicht möglich, Granit aus dem Ort vorzugeben. "Aber schön, dass es dennoch geklappt hat und somit heimische Unternehmen mit heimischem Stein zum Zuge kommen."

Fünf Firmen, darunter auch zwei auswärtige, reichten Unterlagen ein. Das Leistungsverzeichnis gliederte sich in zwei Lose. Der erste Teil ging mit einer Bruttosumme von rund 118 000 Euro an die Granitwerke Baumann. Knapp 108 000 Euro umfasst der zweite Abschnitt, für den die Karl Fröhlich GmbH das günstigste Angebot vorlegte. Positiv fiel darüber hinaus eine Anmerkung am Rande aus: "Die Kostenschätzung für den Gesamtumfang lag deutlich höher."

Um konkrete Unterlagen für den Campingplatz am Gaisweiher ging es im zweiten Teil der Sitzung. Bei Gesprächen mit den Fachbehörden ergaben sich positive Aussagen zu Fördermöglichkeiten. Nötig für das weitere Vorgehen sind jetzt konkrete Entwürfe zur Frage, wie die Freizeiteinrichtung künftig aussehen soll. Meiler schlug vor, dafür zunächst 10 000 Euro zur Verfügung zu stellen: "Sonst kommen wir nicht weiter."

Badeplatz und Haus

Der Gemeinderat wird sich dann mit den Vorplanungen intensiv befassen müssen, auch mit dem Übergang der Sanierung und des Betriebs an das Kommunalunternehmen. Das Gremium gab am Montag grünes Licht. Roman Schell erinnerte an das Anliegen, beim weiteren Vorgehen nicht alleine das Hauptgebäude in den Mittelpunkt zu rücken: "Wichtig sind genauso der Platz und der Bade- beziehungsweise Freizeitbereich."
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