Entwicklung von Flossenbürg
Miteinander das Beste erreichen

Politik
Flossenbürg
21.12.2015
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Das zu Ende gehende Jahr ließen Bürgermeister Thomas Meiler und die Fraktionssprecher Revue passieren. Die Abschlusssitzung des Gemeinderats stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf ereignisreiche Monate.

Gleichzeitig richtete sich am Freitag im Rathaus der Blick in die Zukunft mit den anstehenden großen Herausforderungen. Für die SPD-Fraktion eröffnete Roman Schell den Reigen der Stellungnahmen. Er forderte auf, das Gespür für die Botschaft des Weihnachtsfests zu bewahren. Das gelte für das weltweite Geschehen ebenso wie für die Entwicklung von Flossenbürg: "Wir müssen den Weg fortsetzen, unseren Ort zukunftsfähig zu gestalten. Verstecken brauchen wir uns mit der bisherigen Entwicklung nicht."

Eine wichtige Rolle spiele die Attraktivität für junge Familien. Schell verwies in dem Zusammenhang auf das Angebot zur Kinderbetreuung: "Kommune und Kindergarten steuern nach dem Schulunterricht wesentlich dazu bei." Mit dem neuen Gesicht für das Wohngebiet am Vogelherd und der Sanierung des Campingplatzes Gaisweiher gehe es 2016 um zwei Projekte mit hohem Stellenwert.

Anstehende Aufgaben


Mit einem Überblick über die abgewickelten Maßnahmen begann Birgit Neumann von der Freien Wählergemeinschaft ihr Statement. Sie spannte den Bogen von zwei neuen Feuerwehrautos über die Straßenbeleuchtung auf dem Weg zum Sportplatz oder den Unimog-Kauf bis hin zur Konsolidierung des Kommunalunternehmens. Unverzichtbar sei ein gutes Miteinander im Gemeinderat, um die anstehenden Zukunftsaufgaben bewältigen zu können. Positives berichtete Neumann über das Engagement für die älteren Mitbürger. Mit Christina Rosner ist sie als Seniorenbeauftragte im Einsatz: "Wir wollen den Einkaufs-Fahrservice noch attraktiver gestalten."

"Der Druck war hoch, aber die Arbeit lohnte sich", resümierte CSU-Sprecher Peter Schmidt. Miteinander das Beste für den Ort zu erreichen, darum gehe es auch in Zukunft. Das gelte nicht nur im Gemeinderat, in der Verwaltung oder am Bauhof: "Auch von privater Seite wird auf vielfältiger Ebene erstaunlich viel dazu beigesteuert. Und die Bevölkerung zeigt zudem großes Interesse am Geschehen."

Zwei Wünsche


Traurige Erinnerungen weckte Schmidt mit dem Hinweis auf den unerwarteten Tod von Georg Woppert: "Den Mitarbeiter am Campingplatz zu verlieren, war ein schmerzlicher Verlust." Zwei Wünsche gab es abschließend auch noch: "Ein Beamer im Sitzungssaal wäre eine Bereicherung. Und die Akustik ist auch nicht besonders gut."

Sachlicher Wahlkampf


Den sachlich verlaufenen Wahlkampf im Vorfeld des 8. Novembers würdigte Bürgermeister Meiler: "Das ist eine gute und wichtige Basis dafür, gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Und hier meine ich den Gemeinderat ebenso, wie viele weitere Personen und Institutionen, die sich einbrachten und einbringen."

Das Jahr 2016 werde im Vergleich zu den vergangenen Monaten nicht einfacher werden: "Nicht zu vergessen der finanzielle Rahmen, der passen muss." Respekt und Dank aller Sprecher galt an dem Abend Johann Kick. Über 13 Jahre habe er sich als Bürgermeister für Flossenbürg engagiert und dabei wichtige Arbeit geleistet.
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