Günther Faltermeier scheidet aus
Stühlerücken im Sitzungssaal

Politik
Flossenbürg
11.04.2016
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Ein erneuter Wechsel steht im Gemeinderat an. Günther Faltermeier scheidet aus dem Gremium aus. Am Freitag ging es darüber hinaus um weitere wichtige Themen.

Im Rathaus spannte sich der Bogen von der Abrechnung für den Kindergarten über das Haushalts-Konsolidierungskonzept bis hin zur überörtlichen Rechnungsprüfung.

Der Antrag schmerzte. Faltermeier reichte den Antrag ein, ihn aus wichtigen beruflichen Gründen vom Amt als Gemeinderat zu entbinden. Dem Wunsch wurde stattgegeben. Nach dem nötigen offiziellen Verfahren stellt sich die Frage nach dem Nachfolger in den Reihen der SPD-Fraktion. Nachrücken würde der 2015 aus dem Amt ausgeschiedene Bürgermeister Johann Kick.

Eine intensive Vorarbeit im Hauptverwaltungsausschuss gab es zum Bericht zur überörtlichen Rechnungsprüfung. Stellung nehmen muss die Kommune für die Jahre 2011 bis 2014 zu 15 Punkten. Bürgermeister Thomas Meiler fasste die Thematik zusammen: "Intensiv gravierende Sachverhalte ergaben sich nicht. Ein guter Teil des Kataloges befasst sich beispielsweise mit organisatorischen Fragen. Der Beschlussvorschlag zum weiteren Vorgehen für den Katalog passierte ohne Gegenstimme.

Defizit 12 759 Euro


Viel Lob gab es an dem Abend für den Kindergarten und die katholische Kirchenstiftung als Träger. Meiler und Peter Schmidt fassten es in Worte: "Wir wissen, wie wertvoll bei den Verwaltungsaufgaben das ehrenamtliche Engagement ist. Wenn das die Gemeinde abwickeln müsste wäre ein beachtlicher Aufwand nötig." Vorgelegt wurde die Betriebskostenabrechnung, die sich vom September 2014 bis zum Dezember 2015 erstreckt. Das Defizit beläuft sich auf 12 759 Euro. Davon übernimmt die Kommune 80 Prozent.

Aufwendig gestaltete sich die Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Das umfangreiche Werk enthält wichtige Daten und Fakten zur Finanzsituation der Gemeinde. Es beleuchtet die Entwicklung der zurückliegenden Jahre, den aktuellen Sachstand und wirft einen Blick in die Zukunft. Das Papier ist Basis für den Abrechnungsnachweis 2015, die Gemeinde bekam 200 000 Euro Stabilisierungshilfe, und gleichzeitig für den neuen 2016er-Antrag.
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