"Ich lebe für Flossenbürg"

Peter "Murphy" Gruber (Mitte) tritt für die SPD bei der Bürgermeisterwahl am 8. November an. Glückwünsche zum Vertrauensbeweis bei der Nominierung kamen von MdL Annette Karl, Lebensgefährtin Manuela Schaber, SPD-Vorsitzendem Roman Schell und MdB Uli Grötsch (von links). Bild: nm
Politik
Flossenbürg
15.09.2015
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Am Sonntag um 20.15 Uhr war es soweit: Gemeinderat Alexander Högen verkündete das Abstimmungsergebnis für die Nominierung des SPD-Bürgermeisterkandidaten. Peter Gruber, bekannt als "Murphy", stellt sich am 8. November dem Votum der Wähler.

Der Vorsitzende der Sozialdemokraten, Roman Schell, hatte eine dreiviertel Stunde zuvor in "Murphys Pilsstube" den Versammlungsteilnehmern den dritten Bürgermeister ans Herz gelegt: "Er versteht es, auf die Menschen zuzugehen. Verbindlich und seit Jahrzehnten engagiert, das zeichnet ihn aus. "Murphy" weiß, was für Flossenbürg wichtig ist. Als Bürgermeister ist er der richtige Mann für unseren Ort und für alle Bewohner."

Gut 20 Minuten lang stellte der 54-jährige gebürtige Flossenbürger den 47 Mitgliedern sich und seine Ziele vor: "Warum ich mich der Herausforderung stelle? Die Frage lässt sich leicht beantworten. Ich lebe für Flossenbürg und will mit den Flossenbürgern die Herausforderungen der Zukunft angehen. Gegeneinander wird das nicht funktionieren. Das geht nur miteinander und mit einem offenen Ohr für die Menschen."

Projekte und Ziele

Gruber nannte Beispiele. Das reichte von der Städtebauförderung ("Am Vogelherd wird es nach den umfangreichen Vorbereitungen jetzt ernst") über die Zukunft des Campingplatzes am Gaisweiher, die Unterstützung für Wirtschaft und Handel oder das Nutzungskonzept für das Schulgebäude bis hin zur Überzeugungsarbeit, freien Wohnraum auch tatsächlich zur Verfügung zu stellen: "Weitere Projekte laufen oder wurden abgeschlossen. Die Ausrüstung der Feuerwehren zählt ebenso dazu wie die Erneuerung von Buswartehäuschen, die Beleuchtung der Straße zum Sportplatz oder die DSL-Versorgung der Ortsteile." Die Priorität des Miteinanders gelte auch für den Gemeinderat: "Kommunalpolitik heißt aus meiner Sicht, den Blick nach vorn zu richten. Es geht nicht darum, etwas schön zu reden, sondern anzupacken, um die Aufgaben der Zukunft zu bewältigen." Der seit 1987 selbstständige Gastwirt, zehn Jahre später lernte er seine Lebensgefährtin Manuela Schaber kennen, richtete zum Schluss seiner Rede einen mit anhaltendem Beifall bedachten Appell an die Versammlung: "Die Entscheidung am 8. November treffen die Wähler. Unterstützen Sie mich, wenn Sie meinen, dass es richtig ist, für Flossenbürg als Bürgermeister zu leben."

Rückendeckung

Dazu forderten auch die Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Annette Karl sowie MdB Uli Grötsch auf: "Mit Erfahrung, Hirn und Herz kann Peter Gruber ausgezeichnete Attribute für das Amt des Bürgermeisters vorweisen." Bei der Nominierungsversammlung gab es einen solchen Vertrauensbeweis. Gruber freute sich über 100 Prozent Ja-Stimmen.

Eine wichtige Rolle spielte genauso die Entscheidung des ersten Bürgermeisters Johann Kick. "Gravierende gesundheitliche Gründe gaben den Ausschlag. Ihm gilt Dank und Respekt für 13 Jahre vorbildlichen Engagements für Flossenbürg."
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