Alte Flutlichtmasten am Wurmsteinlift zugunsten neuer Scheinwerfer abgebaut
Licht für den Winter

Mit schwerem Gerät rückten Karlheinz Grundler und Richard Gradl (von links) am Skiliftgelände an. Bei dem Arbeitseinsatz ging es der alten Flutlichtanlage an den Kragen. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
14.07.2016
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An den Winter mag noch niemand denken, nicht einmal beim Förderverein für den Skilift Wurmstein. Die Verantwortlichen und Helfer haben schon jetzt alle Hände voll zu tun. Am Samstag rückten sie mit schwerem Gerät den alten Flutlichtmasten zu Leibe.

Die Scheinwerfer müssen weg, damit setzte sich der Förderverein bereits im Vorjahr auseinander. Er tauschte die Halogenstrahler aus. Sie wichen moderneren Leuchtmitteln, die nur einen Bruchteil an Energie benötigen und deutlich heller sind. Der Aufwand lohnte sich, auch wenn sich die Zahl der Betriebstage in Grenzen hielt. "Was tun mit den alten, nicht mehr benötigten Masten?", darum kümmerten sich am Samstag Karlheinz Grundler und Richard Gradl.

Mit Bagger und Frontlader bauten sie die Holzstangen ab: "Erstaunlich, dass die so lange gehalten haben." Einige Halogenstrahler bleiben als Ersatzbeleuchtung zurück: "Sollte einmal der Strom ausfallen, brauchen die neuen Lampen anschließend 10 bis 15 Minuten, bis sie wieder betriebsbereit sind. Sie müssen erst abkühlen." Die Leute so lange im Dunkeln stehen zu lassen, erscheine aus Sicherheitsgründen bedenklich. Der intensive Aufwand der zurückliegenden Jahre mache sich bemerkbar. Der reichte vom Austausch verschlissener Rollenbatterien über das Antriebsgetriebe bis hin zum Verkürzen des Seils. "Arbeitslos sind wir deshalb allerdings nicht", schmunzelte Grundler. Ab Herbst stehen Unterhaltsarbeiten im Kalender. Themen für die Zukunft sind die Sommernutzung und der Einsatz von Schneekanonen. Dann bleibt nur noch das Hoffen auf einen vernünftigen Winter. Die Saison 2015/16 führte deutlich vor Augen, dass sich am Wurmstein etwas rührt, wenn die äußeren Bedingungen passen. Die Mitglieder des Fördervereins wünschen sich ein paar Tage mehr Brettlspaß, auch wegen der finanziellen Aspekte. Am Hungertuch nagt die Gemeinschaft zwar nicht, ein paar Euro mehr bei den Saisonbilanzen würden aber gut tun. Grundler will die freiwilligen Helfer nicht vergessen. "Ohne sie gäbe es den Wurmsteinlift nicht mehr."
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