AsF Flossenbürg wählt Führungsspitze
Egner macht weiter

Wahlen bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen: Das Team an der Spitze kann dank einer soliden Basis zuversichtlich nach vorne blicken. Bild: nm
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Flossenbürg
19.04.2016
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Im September wird gefeiert. Dann steht für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) das 30-jährige Gründungsfest an. In der Jahreshauptversammlung ging es allerdings um andere wichtigere Themen.

Vorsitzende Andrea Egner eröffnete das Treffen in "Murphys Pilsstube" mit einem Rückblick. Sie spannte den Bogen von der Faschingsfete über politische Themen bis hin zum Frauenfrühstück. Der Erlös kommt gemeinnützigen Zwecken zugute: "Stolz sind wir darauf, dass aus unseren Reihen Dr. Maria Meier den Einzug in den Gemeinderat schaffte."

Egner weiter Vorsitzende


Gewählt wurde an dem Abend auch bei der AsF. Egner bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze: "Wir haben bewiesen, dass wir etwas erreichen können. Lassen wir in unserer Arbeit auch in Zukunft nicht nach." Dem Team gehören außerdem an: Birgit Vogel, Emanuela Bytof, Corinna Egner, Michaela Egner, Ruth Geyer, Maria Helget-Schmid, Christine Käs, Isabella Meier und Yvonne Pentner.

AsF-Unterbezirksvorsitzende Sabine Zeidler, SPD-Vorsitzender Roman Schell und dritter Bürgermeister Peter Gruber verbanden die Glückwünsche mit der Aufforderung, sich weiterhin einzumischen und sich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen.

Zu tun gebe es genügend, beispielsweise in sozialen Bereichen. Wie wichtig es ist, sich damit gerade auch aus Sicht der Frauen zu befassen, daran ließ Christine Trenner keine Zweifel. Die aus Erbendorf angereiste AsF-Bezirksvorsitzende nahm neben nötigen Verbesserungen bei der Mütterrente den Mindestlohn unter die Lupe: "Der darf nicht bei 8,50 Euro stehenbleiben, sondern muss regelmäßig angepasst werden. Nicht bewahrheitet hat sich das Gejammere, dass mit dem Mindestlohn die Wirtschaft einbricht und die Arbeitslosigkeit steigt." Bei den Werkverträgen liege vieles im Argen, ebenso bei der Leiharbeit oder bei der abschlagsfreien Rente mit 63: "Es sind doch insbesondere Frauen, die die geforderten 45 Jahre nicht erreichen können."

Aufklärung und Strafen


Deutliche Worte kamen von Trenner zu sexuellen Belästigungen: "Das ist Alltag. Muss erst Köln passieren? Wir brauchen mehr Aufklärung und härtere Strafen." Die Rednerin forderte darüber hinaus mehr Unterstützung für Frauenhäuser ein.
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