Bayerisch-Böhmische Winterspiele
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Die Schüler waren am Biathlon-Schießstand nicht auf sich alleine gestellt. Helfer zeigten ihnen den richtigen Umgang mit den Laser-Gewehren. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
25.02.2016
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Bereits zum siebten Mal liefen im Skilanglaufzentrum Silberhütte die Bayerisch-Böhmischen Winterspiele der Schulen. 250 Buben und Mädchen aus zwölf Schulen diesseits und jenseits der Grenze hatten keine Verständigungsprobleme.

Silberhütte. "Wir setzen auf Qualität und nicht auf eine Teilnehmerzahl, die wir nicht mehr bewältigen könnten", erläutert Heinz Kett. Zusammen mit Ricarda Näger-Schöberl und einer Schar an Helfern vom Förderkreis, der Schulen, des Oberpfälzer Waldvereins und der Bergwacht sorgte der Rektor der Pleysteiner Schule für strahlende Gesichter. Die Gastgeber hatten in der Nacht bis um 4 Uhr den Zwei-Kilometer-Rundkurs präpariert.

Optimale Bedingungen


Egal ob die Schüler zum ersten Mal auf den schmalen Brettln standen oder schon erfahren waren - alle genossen optimale Bedingungen. Der Skilanglauf stand im Vordergrund.

Darüberhinaus hatten die Schüler aus Neustadt, Altenstadt, Mitterteich, Pleystein, Plößberg, Tachov (CZ), Bor (CZ) und Stribro (CZ) die Wahl zwischen drei weiteren Alternativen. Am neuen Schießstand für Laser-Biathlon zeigte sich, dass es gar nicht so leicht ist, die kleinen Scheiben zu treffen. Ein außergewöhnliches Erlebnis bot sich für die Wandergruppe. Sie machte sich auf den Weg zum Aussichtsturm am Großen Rabenberg.

Deutlich kürzer war die Distanz für jüngere Leute, die sich für die vom Förderkreis geschaffenen Einrichtungen am Fuß des Entenbühls interessierten. Sie durften Funktionsgebäude, Laser-Schießanlage, Schneekanonen und Fahrzeuge unter inspizieren.

"Das Ergebnis rechtfertigt den hohen Aufwand", fasste Rudi Pannrucker, Vorsitzender des Förderkreises, den Verlauf zusammen. Die Absicht, Schüler und Lehrer für den nordischen Wintersport und für die Bewegung an der frischen Luft zu begeistern, sei gelungen. "Wir merken das nicht nur bei den Winterspielen der bayerischen und tschechischen Partnerschulen. Besuche von Klassen, die weite Anfahrtswege in Kauf nehmen, steigen deutlich an."

Finanzielle Hilfe


Die Wertschätzung offizieller Stellen zeigte sich bei der finanziellen Unterstützung für Fahrtkosten und Versorgung aus dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds. Hilfe leisteten zudem die Bayerischen Staatsforsten, vertreten durch Hubert Schlamminger.
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