Breitbandanbindung um Flossenbürg sorgt für höhere Datenrate
In einem Jahr schneller surfen

Vermischtes
Flossenbürg
06.04.2016
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Der Vertrag ist unterzeichnet, jetzt heißt es noch zwölf Monate warten. Im Frühjahr 2017 werden die Arbeiten für die Breitbandanbindung der Ortsteile Altenhammer, Hildweinsreuth, St. Ötzen, Rumpelbach, Gaisweiher und Gaismühle abgeschlossen.

Besuch hatte sich vor Kurzem bei Bürgermeister Thomas Meiler angesagt: Christoph Bernik von der Telekom holte im Rathaus den vom Gemeindeoberhaupt unterschriebenen Vertrag für den Ausbau des Netzes ab. Der "Rosa Riese" war das einzige Unternehmen, das sich an der Ausschreibung beteiligte. Das umfangreiche Paragrafenwerk muss noch von den Verantwortlichen des Hauptsitzes in Bonn gegengezeichnet werden. Es ist nur eine Formalie, die Regelungen entsprechen dem bei der Kommune eingegangenen und vom Regensburger Fachbüro IK-T geprüften Angebot.

Zuschuss vom Freistaat


Zwei Zahlen in den Unterlagen fallen auf. Auf stattliche 577000 Euro beläuft sich die sogenannte Deckungslücke, der in den kommenden Jahren nicht durch Gebühren eingehende und von der Gemeinde zu übernehmende Investitionsanteil. Die für Flossenbürg verbleibende Belastung fällt niedriger aus. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit einem Zuschuss in Höhe von 519000 Euro.

Analog dem für den Hauptort bereits erfolgten Ausbau kommen in Altenhammer DSLAMs zum Einsatz. Von zwei Verteilerstationen aus fließen die Daten über die vorhandenen Kupferleitungen zu den Anwesen. Je nach Entfernung resultiert daraus eine Geschwindigkeit von 30 bis 50 MBit/s. Anders die Technik in den weiteren Ortsteilen. Bei denen gibt es mit Glasfaser direkt ins Haus Technik vom Feinsten und eine deutlich höhere Datenrate. Die geringe Anzahl der Anschlüsse macht diese Maximal-Lösung kostengünstiger.

Bau beginnt im Herbst


Dauern wird es allerdings in beiden Fällen noch. Bernik verwies darauf, dass zunächst die Detailplanung ansteht. Erst nach dem Sommer geht es mit dem Bau los. Mit dem endgültigen Abschluss ist im März 2017 zu rechnen: "Wenn die Kabel verlegt sind, müssen noch Programmierungs- und Abstimmungsarbeiten erledigt werden. Die Telekom setzt sich anschließend mit den Grundstückseigentümern rechtzeitig in Verbindung."
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