Der Winter kann kommen
Loipenkosmetik fast abgeschlossen

Als Technischer Leiter des Förderkreises kümmert sich Alexander Klettner (rechts), so wie hier am Mittwoch, um die Organisation der Arbeitseinsätze auf der Silberhütte, Sechs-Tage-Woche inbegriffen. Bild: nm
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Flossenbürg
28.10.2016
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Der Winter kann kommen, zumindest wenn es nach den "Schneemännern" vom Skilanglaufzentrum Silberhütte geht. Instandgesetzt wurden in den zurückliegenden Tagen die Loipen. Etwas Zeit braucht Alexander Klettner lediglich noch zum Walzen.

Silberhütte. (nm) Wirklich gravierende Schäden gab es trotz des massiven Holzeinschlags durch die Bayerischen Staatsforsten nicht. Zudem achtete Oswald Hamann vom Flossenbürger Forstbetrieb darauf, dass Furchen, Unebenheiten oder weitere Spuren nach dem Abzug des Harvesters und der Rückefahrzeuge beseitigt wurden. Die Verantwortlichen des Förderkreises zeigten sich beeindruckt. Was noch blieb waren Kosmetik und sowieso anstehende Ausbesserungen.

Mit Handarbeit hätte sich nicht viel ausrichten lassen. Fünf Tage lang war ein Bagger im Einsatz, der auf insgesamt fünf Kilometer langen Streckenabschnitten für ein vorbildliches Äußeres sorgte. Ein paar Tage wird nun noch Klettner unterwegs sein: "Der Einsatz mit der Walze ist unverzichtbar. Ansonsten würde es viel Ärger mit den Wintersportlern geben. Die Steinchen drücken sich durch den Schnee und hinterlassen ihre Spuren auf den Laufflächen der Skier." Weitaus dramatischer stellte sich ein anderer Sachverhalt dar. Das vor einigen Jahrzehnten errichtete Start- und Zielgebäude machte seit Anfang des Jahres Ärger. Im Keller trat plötzlich Nässe auf. Das verstärkte sich im Laufe des Frühjahrs extrem. Mehrere Zentimeter hoch stand das Wasser in den Räumen. Täglich musste ausgepumpt werden. Ohne rechtzeitigem Eingreifen würde das Gebäude den kommenden Winter wohl nicht mehr überstehen.

Freiwillige Helfer


Der Einsatz einer Fachfirma hätte das Budget des Förderkreises gesprengt. Die Gemeinschaft konnte aber auf freiwillige Helfer bauen, und das über Wochen hinweg. Sie mussten schwer schuften und das Haus zunächst rundum freilegen. Unterstützung bei der Plackerei konnte es nur mit einem Minibagger geben. Angebracht wurde anschließend an den Außenwänden eine Abdichtung. Das Sickerwasser läuft nun in einer Drainageleitung ab und kann kein Unheil mehr anrichten.
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