Elfriede Stich Vorbild seit vier Jahrzehnten

Feiertag bei der Arbeiterwohlfahrt: Vorsitzende Elfriede Stich (Zweite von rechts) würdigte die Treue und Verbundenheit. Der Verband sei darauf angewiesen. Bild: nm
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Flossenbürg
30.09.2016
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Zeit und ein Lächeln für die Mitmenschen, dafür wirbt die Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Elfriede Stich. Sie selbst gibt dafür seit mehr als 40 Jahren ein beeindruckendes Beispiel. So lange engagiert sie sich schon für die Gemeinschaft und für die Menschen.

(nm) Die Sorgenfalten konnte Stich an dem Nachmittag in "Murphys Pilsstube" schnell vergessen. Trotz Sonnenschein und angenehmer Temperaturen fanden sich 26 der mehr als 80 AWO-Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein.

Viele Menschen leiden


Die Vorsitzende forderte sie auf, die Nachrichten rund um den Erdball bewusst wahrzunehmen: "Egal ob Katastrophen, Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Krieg oder Gewalt in vielfältiger Form, es sind immer die Menschen, die darunter leiden müssen." Solidarität mit Notleidenden und Hilfesuchenden dürfe kein Fremdwort sein: "Auch in unserem Ort nicht. Die Arbeiterwohlfahrt nimmt das sehr ernst. Wir suchen Kontakt zu den Menschen und helfen, soweit das möglich ist." Besuche zählen ebenso dazu, wie die Weihnachtsspenden oder das gesellige Angebot im AWO-Seniorenclub.

Ungezählte Telefonate, organisatorische Fragen und auch die Furcht, dass das Wetter nicht passt, nahmen die Vorsitzende über Wochen hinweg in Beschlag: "Wir konnten aber auch heuer wieder den Churpfalzpark in Loifling besuchen. Die Freude der Kinder und genauso der mitfahrenden Erwachsenen ließen den Aufwand vergessen." Kosten für Fahrt und Eintritt übernahm die AWO.

Respekt und Glückwünsche galten den Mitgliedern, die dem Verein seit Jahrzehnten verbunden sind. Nicht alle Jubilare konnten die Dankesworte persönlich entgegennehmen. Den Erkrankten galten Genesungswünsche. Beifall hatten sich an dem Nachmittag aber alle verdient: Margarete Moser, Maria Helgert, Christl Herling, Maria Kraus, Brigitte Hößl, Elisabeth Miederer, Inge Lindner-Hampel, Margarete Fischer und Renate Meiler.

Aus Sicht der Gemeinde würdigte Bürgermeister Thomas Meiler das Engagement des Vereins, der Verantwortlichen und speziell der Vorsitzenden. Der gesamte Ort könne sich glücklich schätzen, wenn sich die AWO sozialer und humanitärer Fragen annehme.

Das gelte allerdings nicht nur für Flossenbürg. Leid, Terror und Not in zahlreichen Krisenherden dürften nicht nur schulterzuckend und nicht nur für den Augenblick zur Kenntnis genommen werden.
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