Evangelischer Jugendheimverein wirft Blick schon auf 2019
Reform wirft Schatten voraus

Vermischtes
Flossenbürg
26.03.2016
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Es rührt sich was beim evangelischen Jugendheimverein. Die 171 Mitglieder zählende Gemeinschaft blickte auf attraktive und gleichermaßen gut angenommene Aktionen zurück. Als weiteres Thema brachte Pfarrer Herbert Sörgel Aspekte rund um die Zukunft der Kirchengemeinde zur Sprache.

Horst Waldmann eröffnete die Jahreshauptversammlung im Bonhoefferhaus mit einer ansehnlichen Bilanz: "Besonders freut es mich, dass so viele Kinder und Jugendliche mitmachen, wenn wir zu gemeinsamen Stunden einladen." Birgit Gruber und weitere Helfer kümmerten sich um die Treffen, von Spielnachmittagen bis hin zur Nachtwanderung am Fuß der Burg. Wandern durften aber auch die Erwachsenen. Sie machten sich auf den Weg nach Altenhammer und zur Gaismühle.

Für viel Freude bei kleinen und großen Gästen sorgte das Kinderfest im Pfarrgarten. Evangelische Christen aus den umliegenden Orten versammelten sich bereits am Vormittag zum Gemeindetag des Flosser Amtes, feierten Gottesdienst und ließen es sich beim Frühschoppen gut gehen. Nicht vergessen wurde bei der Bilanz die Muttertagsfeier, der Gottesdienstbesuch des Nikolauses oder die Hilfsaktion "Weihnachten im Schuhkarton". Waldmann kündigte für das aktuelle Jahr eine Ausflugsfahrt an: "Wir werden uns in Pottenstein umsehen."

Kürzungen drohen


Keine Einwände gab es gegen das Jahresprotokoll von Waltraud Riedel und die von Werner Meier präsentierte Finanzübersicht. Die Revisoren Willy und Günter Stahl prüften nicht nur die Kasse, sondern hatten auch Lob mitgebracht: "Es ist ein rühriger Verein, der Leben in unsere Gemeinde bringt." Diesen Aspekt beleuchtete genauso Pfarrer Sörgel: "Es muss nicht immer alles neu erfunden werden, und man muss nicht ständig im Rampenlicht stehen. Was der Jugendheimverein mit seinem Engagement auf die Beine stellt, lässt sich dennoch nicht hoch genug einschätzen."

In die Zukunft schweifen ließ Sörgel die Gedanken aus Sicht der Kirchengemeinde: "Eine 2019 anstehende Reform wird auch die Pfarreien im Flosser Amt betreffen. Wie sich das konkret für die einzelnen Orte auswirkt, lässt sich konkret nicht vorhersagen."

Ohne Kürzungen und Einschränkungen werde es allerdings wohl nicht abgehen. Umso mehr gefordert sei dann die Mitarbeit und die Einsatzbereitschaft der Menschen in den Gemeinden: "Es wird weitergehen. Positiv schlägt in Flossenbürg der schon immer unter Beweis gestellte Wille zu Buche, etwas auf die Beine zu stellen."
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