Feuerwehr Flossenbürg hält Unterrichtsabend ab
Nicht nur aufs Blaulicht verlassen

Vermischtes
Flossenbürg
01.02.2016
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Die Feuerwehr gönnte sich nach der Jahreshauptversammlung nur eine kurze Pause. Bereits vergangene Woche ging es im Eiltempo weiter. Und das war beim ersten Unterricht des Jahres 2016 wörtlich zu nehmen.

Kommandant Manfred Sladky brachte eine Übersicht zum Sonder- und Wegerecht mit in das "Kleine Wirtshaus". Beim Heulen der Sirene geht es immer auch darum, den Einsatzort möglichst rasch zu erreichen. Nicht vergessen werden darf dabei ein anderer wichtiger Aspekt: "Die Verantwortung gegenüber den Kameraden und den Verkehrsteilnehmern darf nicht hintenanstehen. Eile bringt nur etwas, wenn ich sicher ankomme. Und das lässt sich nur mit Vor- und Rücksicht verwirklichen."

Der Referent warnte davor, auf Blaulicht und Martinshorn zu vertrauen. Beides räumt der Wehr zwar gewisse Rechte ein, entbindet jedoch nicht von der Notwendigkeit aufmerksam, umsichtig und vorausschauend zu agieren. Ansonsten kann der Weg zum Einsatzort schon vorher abrupt mit einem Unfall enden: "Das Risiko und der Gewinn von wenigen Sekunden steht in keinem Verhältnis zu den Gefahren."

Für Lernen und Arbeit blieb im weiteren Verlauf des Abends kein Platz mehr. Die Floriansjünger freuten sich beim Start in das neue Jahr über das aufgetischte Kesselfleisch mit Kraut. Gesellig geht es im Übrigen auch weiter. Am Faschingsdienstag lädt die Wehr um 19 Uhr zum Kehraus in die Gaststätte "Burgstüberl" ein.

Kondition und eine Portion Trinkfestigkeit sind einen Tag später beim Schlegeln gefordert. Selbst wenn die närrische Zeit vorbei ist, am Aschermittwoch ziehen Maskierte mit Akkordeon und Teufelsgeige durch den Ort. Was es mit dem Brauch auf sich hat, weiß niemand genau. Das ist den Feuerwehrlern auch egal. Sie hoffen auf Spenden und den ein oder anderen Schluck. Als Gegenleistung bringen sie viel gute Laune mit.
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