Firma Helgert gewährt Einblicke
Zwei Tage bei den Granitleuten

Trotz Extremhitze gab es am Wochenende ein ständiges Kommen und Gehen. Knapp 3000 Besucher wollten mehr über den Granit erfahren und zeigten sich gleich am Zugang beeindruckt vom neuen Verwaltungsgebäude von "Helgert Granit". Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
14.09.2016
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Bei den ersten Flossenbürger Granittagen gewährt die Firma "Helgert Granit" einen Blick hinter die Kulissen. Das Betriebsgelände verwandelt sich für zwei Tage in eine Granit-Erlebnislandschaft.

Gemeinsam mit Beschäftigten, Vereinen und Firmen setzten Petra und Johannes Helgert die Idee um, Granitgewinnung und -verarbeitung öffentlich vorzustellen. Das begeisterte auch den Schirmherrn Bürgermeister Thomas Meiler: "Flossenbürg und der Granit gehören zusammen. Mit einer solchen Veranstaltung lässt sich den Besuchern nahebringen, welch hohen Stellenwert das Urgestein hat."

3000 neue Granitexperten


Kaum jemand weiß aber um den Aufwand, der nötig ist, die Blöcke aus der Erde zu holen und sie zu veredeln. Doch seit dem Wochenende gibt es knapp 3000 Granitexperten mehr. Johannes Helgert nahm einen Teil von ihnen mit zu Rundgängen durch das weitläufige Gelände des vor 60 Jahren gegründeten Unternehmens. Die Besucher stiegen hinunter in den Steinbruch und besuchten die Werkhallen. Deutlich wurde, dass die Granit-Leute zwar körperlich robust sein müssen, Muskelkraft aber nicht die einzige Rolle spielt.

Einen Einblick in den Arbeitsalltag im Granitwerk boten der Steinmetz, der an einem Brunnen arbeitete, und die computergesteuerten Maschinen. Der renommierten Künstler und Steinbildhauer Herbert Lankl beschäftigte sich mit einem neuen Kunstwerk, ihm konnte man über die Schulter schauen. Er ließ sich dabei gerne unterbrechen, um aus seinem Erfahrungsschatz zu erzählen.

Granitquiz und Granitlego


Den mit Abstand heißesten Job auf der Granit-Erlebnislandschaft hatte der Schmied zu bewältigen. Die brütende Hitze reichte ihm nicht, er schürte für das Schärfen der Werkzeuge zusätzlich die Esse an. "Granit und Grün" überschrieben die Männer von "Garten- und Landschaftsbau Ebenhöch" die von ihnen geschaffene Anlage. Blumen und Hecken wurden kunstvoll mit Mauern, Platten- und Pflasterbelägen kombiniert. Der TSV und die TSV-Vereinsjugend steuerten ein Granitquiz zum Programm bei. Derweil durften sich die jungen Gäste beim Granitlego vergnügen. Die Besucher wurden mit Kuchen der Siedler, Musik von Jonas Meiler und Fisch vom Sportanglerbund versorgt. Die Feuerwehr kümmerte sich um Getränke und Leberkäse. Zu tun hatten die Floriansjünger sonst viel mit der Regelung des Verkehrs: Sie verhinderten ein Parkchaos.
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