Flossenbürger Feuerwehr zieht Bilanz
(K)ein Jahr wie das andere

Die Feuerwehr zeichnete aktive Floriansjünger und passive Vereinsmitglieder aus. Die Verantwortlichen würdigten die Jahrzehnte andauernde Treue zur Gemeinschaft. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
20.01.2016
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Ein ganz normales Jahr ließ die Feuerwehr Flossenbürg Revue passieren. Allerdings ist der Begriff "normal" bei den Aktiven relativ.

"Es gab viel zu tun", sagte Vorsitzender Ulrich Krapf im Theresienheim. "Ich bin stolz auf die Wehr mit 299 Mitgliedern." In seinem Bericht spannte er den Bogen vom Aufstellen des Maibaums über einen Spaß-Vergleichswettkampf mit den Burgschützen bis hin zum Miteinander mit der Seniorentruppe, die "Alten". Krapf lobte: "Sie unterstützen den Verein und die Wehr, wo immer es geht."

Vermisstensuche


Tradition hat der Faschings-Kehraus. Er steht am 9. Februar bevor. Der Vorsitzende lud dazu ins "Burgstüberl" ein. Der Erlös fließt ebenso in den Feuerschutz wie die beim Schlegeln gesammelten Spenden. Zupacken mussten die 52 Aktiven. Kommandant Manfred Sladky berichtete von 18 Einsätzen und 253 Stunden im Dienst für den Nächsten. Das reichte von der Vermisstensuche über technische Hilfeleistungen bis hin zum Beseitigen von Ölspuren. "Kein Kamerad kam zu Schaden", war Sladky glücklich. Gefordert waren die Floriansjünger darüber hinaus bei Übungen, Unterrichten, einem Motorsägenkurs, der Truppausbildung oder bei der Umstellung auf Digitalfunk. Für die Kinder gestaltete die Feuerwehr einen Punkt im Ferienprogramm. In der Schule und im Kindergarten übernahm die Wehr die Brandschutzerziehung.

Nächste Investition


Strahlende Gesichter gab es im Frühsommer bei der Segnung des langersehnten neuen Mannschaftstransportwagens. Gefordert ist die Gemeinde in Kürze aber noch mit einer weiteren Investition. Die Fahrzeughalle braucht eine Absauganlage. Um die Jugendgruppe kümmert sich Thomas Pentner. Unterstützung gibt es durch Alexander Klettner und weitere Helfer. Der Höhepunkt bei den acht Nachwuchs-Feuerwehrlern war die 24-Stunden-Übung mit sechs Test-Einsätzen.

Danke an langjährige MitgliederRück- und Ausblick waren nur ein Teil der Jahreshauptversammlung im Theresienheim. In den Mittelpunkt rückte der Feuerwehr-Vorsitzende Ulrich Krapf Männer, die dem Verein seit Jahrzehnten die Treue halten: "Wir sind auf euch angewiesen, auf euer Engagement und - das soll nicht verschwiegen werden - auf eure Beiträge. Jeder eingehende Euro fließt in den Feuerschutz und kommt so der Allgemeinheit zugute." Urkunden und Ehrennadeln, verbunden mit viel Beifall der 75 Versammlungsteilnehmer, gingen an Christian Pötschke, Peter Müller und Ulrich Krapf. Sie sind seit 25 Jahren im Verein. Vor vier Jahrzehnten unterschrieben die Aufnahmeerklärung: Alfred Faltermeier, Robert Fuchs, Karl Hopf, Otto Lifka, Robert Säckl, Rainer Waldmann, Günter Kaczmarczyk und Horst Waldmann. Spitzenreiter bei den Jubilaren war Karl-Heinz Schönfeld. Er ist seit einem halben Jahrhundert dabei. (nm)
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