Förderverein für den Skilift Wurmstein zieht Bilanz
Sommernutzung für Skihang?

Karlheinz Grundler (Zweiter von rechts) bleibt auch in den kommenden zwei Jahren an der Spitze des Fördervereins für den Skilift Wurmstein. Mit ihm warten seine Mitstreiter aus dem Vorstand auf den Schnee in der kommenden Saison. Bild: nm
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Flossenbürg
05.04.2016
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Der Brettlspaß hielt sich in Grenzen, das war aber dem Schneemangel geschuldet. Deshalb will der Vorstand des Fördervereins für den Skilift Wurmstein über eine Sommernutzung des Hangs nachdenken.

Die Verantwortlichen präsentierten in der Jahreshauptversammlung eine imposante Bilanz. Vorsitzender Karlheinz Grundler eröffnete das Treffen im "Kleinen Wirtshaus" mit dem Hinweis auf die neun Schneetage der zurückliegenden Saison. "Wir und alle Skifahrer hätten uns etwas mehr gewünscht." Beim Betrieb habe es nur positive Rückmeldungen gegeben. Solange es der Schnee zuließ, fühlten sich die Wintersportler auf den beiden Pisten im Norden der Grenzgemeinde wohl. "Wie gut die Anlage in Schuss ist, zeigt, dass es bei der Technik keine Ausfälle gab."

Fleißige Mitglieder


Von alleine funktioniert das nicht. Viel Lob galt den ehrenamtlichen Helfern, angefangen vom Kassenhäuschen über die Pflege der Abfahrten bis hin zur Bergstation. Zu tun gab es aber nicht nur in der kalten Jahreszeit. Schon während der vorangegangenen Monate packten die Mitglieder an. Dazu zählten Mäharbeiten ebenso wie Reparaturen an den Scheinwerfern, die Wartung des Motors und vieles mehr. Verschwunden sind auf Wunsch des Forstbetriebs einige große Bäume an der Talstation. Eindringendes Wasser setzte die Webcam außer Gefecht. Sie wurde inzwischen erneuert.

Pläne für den Sommer


In den kommenden Monaten stehen unter anderem das Entrosten von Metallteilen und der Austausch verschlissener Führungsbatterien auf den Masten auf dem Programm. Am Vatertag wird ein Skiliftfest gefeiert. "Einen Versuch ist es wert. Noch dazu bietet der Wurmstein auch im Sommer eine traumhafte Kulisse."Zur Sprache kam auch die Frage nach dem Einsatz von Schneekanonen und zu einer möglichen Sommernutzung. Grundler forderte auf, keine übereilten Entscheidungen zu treffen. "Das nehmen wir demnächst im Vorstand in Angriff." Positive Zahlen legte Kassier Josef Völkl vor. Inzwischen ist ein Darlehen für den Getriebeaustausch zurückbezahlt.

Bürgermeister Thomas Meiler war beeindruckt. "Es ist zwar ein junger Verein, der glänzt aber mit Leistungen, Zusammenhalt und Kameradschaftsgeist. Haltet die Begeisterung für die renommierte Freizeitanlage aufrecht, selbst wenn es mit dem Schnee nicht immer so klappt." Meiler verwies auf die gegenseitigen positiven Wirkungen von Skilift und Campinganlage: "Beide profitieren voneinander."

NeuwahlenÜberraschungen brachten die Neuwahl nicht mit sich. Karlheinz Grundler behält das Amt des Vorsitzenden für weitere zwei Jahre. Vertreter wird er von Richard Gradl und Martin Pentner.

Um die Kassengeschäfte kümmern sich Josef Völkl und Sebastian Windschügl. Das Protokoll führen Martin Schaller und Stefan Erndt. Vorstandsmitglieder sind des Weiteren Harald Gollwitzer, Benedikt Gradl, Miriam Hanebuth, Ricarda Näger-Schöberl, Matthias Niekrawietz, Johann Reichenberger, Peter Sailer, Manfred Schwanitz, Stephan Strunz und Albert Lurtsch. (nm)
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