Gemeinde vereinigt zwei neue Feldgeschworene
Hüter der Grenzen

Joachim Gesierich (Zweiter von links) und Bürgermeister Thomas Meiler (rechts) würdigten das Engagement der Feldgeschworenen Rudolf Hauke, Franz Gleißner und Alfred Helgert (von links). Bild: nm
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Flossenbürg
19.11.2016
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Feldgeschworene sind Mittler zwischen Eigentümern, der Gemeinde und diversen Ämtern. Flossenbürg hat nun wieder drei Männer, die dieses kommunale Ehrenamt ausüben.

(nm) Franz Gleißner war seit einiger Zeit fast so etwas wie der letzte Mohikaner. Seit 15 Jahren, - zuletzt allein - ist er als Feldgeschworener tätig: "Es macht Freude, leicht ist es aber nicht. Grenzsteine schleppen gehört ebenso dazu wie die Bereitschaft, auch einmal bei Schmuddelwetter draußen unterwegs zu sein." Im Sitzungssaal des Rathauses würdigte Bürgermeister Thomas Meiler das Engagement Gleißners: "Wenn er gebraucht wird, ist er da." Auch die "Zeit der Einsamkeit" ist für ihn vorbei. Meiler vereidigte Rudolf Hauke und Alfred Helgert und führte sie offiziell ins Amt des Feldgeschworenen ein.

"Leicht ist es nicht, Menschen für ein solches Amt zu gewinnen", freute sich das Gemeindeoberhaupt über die Verstärkung. Für das Weidener Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung gratulierte stellvertretender Leiter Joachim Gesierich. "Sie kennen die Örtlichkeiten, und sie kennen die beteiligten Leute. Alleine schon dieser Umstand ist sehr wichtig." Der Stellenwert spiegele sich in geschichtlichen Hintergründen wider: "Die Aufgaben der Feldgeschworenen reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück." Die "Hüter der Grenzen" sind bei den Abmarkungen der Grundstücke dabei, wachen über die Grenzzeichen und arbeiten eng mit den Kommunen und weiteren Behörden zusammen.
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