Gemeinderat diskutiert Großbaustelle Vogelherd
Neuer und wohnlicher

Vermischtes
Flossenbürg
09.03.2016
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Neben dem Mammutprojekt an der Freizeitanlage Gaisweiher (wir berichteten) diskutierte der Gemeinderat mit dem Ausbau des Vogelherds eine weitere Großbaustelle. Zur Sprache kam der aktuelle Sachstand des mehr als 2,2 Millionen Euro teuren Vorhabens.

Das Wohngebiet im Norden der Grenzgemeinde bekommt durch das Städtebauförderungsprogramm ein neues und wohnlicheres Gesicht, inklusive neuer Wasser- und Abwasserleitungen. Sie kosten rund 900 000 Euro. Bürgermeister Thomas Meiler blickte auf die Anliegerversammlung zurück: "Eigentlich hätte es jetzt losgehen sollen. Die Rückkehr des Winters machte jedoch einen Strich durch die Rechnung."

Beim Bürgergespräch standen Details im Vordergrund. Das reichte von Straßensperrungen und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten bis zum Standort der Bäume: "Das Vorhaben wird aufgrund der Dimension zur Herausforderung für Bürger, die Waldmünchner Firma Wagner und für die Gemeinde. Dennoch ist Zuversicht angebracht: Noch heuer, oder spätestens Anfang 2017, soll alles abgeschlossen sein."

Beteiligt ist das örtliche Kommunalunternehmen an der überörtlich agierenden Zukunfts-Energie Nordoberpfalz (Zeno). Aus haftungsrechtlichen Gründen und wegen der Abwicklung von Vorhaben sollen zwei neue Firmen ins Leben gerufen werden. Konkret geht es um die Zeno-Verwaltung und um die Zeno-Natur. Einwände gab es nicht: "Es ist eine komplexe und schwierige Materie. Mit der Zeno-Genossenschaft, bei der viele Flossenbürger Anteile haben, hat das nichts zu tun."

Werbung machte das Gemeindeoberhaupt für eine Vortragsreihe bei "GeoTour Granit". Ein Veranstaltungsbesuch im GEO-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach lohne sich. Der Abschluss stehe am 29. April in Flossenbürg an. Am Aufgang zur Burgruine wird eine neue Infotafel übergeben und damit die "GeoTour" zu acht Ausflugszielen in der Region offiziell gestartet. Der Rechnungsprüfungsausschuss beginnt mit der Arbeit für 2015. Neben zweitem Bürgermeister Alexander Sailer gehören dem Gremium Roman Schell, Ulrich Krapf, Birgit Neumann, Peter Schmidt und Rudolf Hauke an.

Bei den Bürgeranliegen ging es um Hundekot. Eine Zuhörerin beklagte die Unvernunft der Halter: "Jetzt finden sich die unappetitlichen Haufen in meinem Garten. Eine solche Dreistigkeit ist unglaublich." Lob kam von einem anderen Besucher. Es habe sich bewährt, entlang der Straße nach Hildweinsreuth die Bankette abzuschrägen. "Jetzt fließt das Wasser ab und es kommt zu keinen gefährlichen Ausspülungen mehr."
Eigentlich hätte es jetzt losgehen sollen.Bürgermeister Thomas Meiler zum Vogelherd-Ausbau
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