Grippe vorbeugen: Heinricht Günter klärt auf
Unhöflich, aber gesund

Apotheker Heinrich Güntner bekam von Angela Bauer vom evangelischen Frauenbund eine Getränkekanne. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
02.11.2016
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(nm) Sich schnell mal ein Pulver einwerfen ist nicht die wahre Lösung. Heinrich Güntner hat sich am Mittwoch mit Grippe und grippalen Infekten auseinandergesetzt. Dem Apotheker ging es an dem Abend im Bonhoefferhaus hauptsächlich ums Vorbeugen. "Denken Sie über Ihre Verhaltensweisen nach", rief der Referent die Mitglieder des evangelischen Frauenbundes und der katholischen Schwestern auf. Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schmerzen und Fieber sollten sie erst gar nicht zulassen: "Um eine echte Grippe zu vermeiden, sind Sie mit einer Schutzimpfung gut beraten. Ganz anders sieht es bei grippalen Infekten aus. Da hilft impfen nichts."

Viren breiten sich durch Niesen und Husten aus. " Sie sollten deshalb ein Taschentuch, ein Einmaltuch, benutzen." Auch Türklinken oder Griffe von Einkaufswagen sind belastet. Händewaschen oder gelegentliche Desinfektion verringert die Gefahr. Wenn eine Erkältungswelle durchs Land rollt, sei etwas Unhöflichkeit ratsam: Händeschütteln lässt Keime schnell wandern. "Lassen sie sich aber nicht verrückt machen", beruhigte der Flosser Apotheker die Zuhörerinnen. Das Immunsystem funktioniere wie ein Schutzschild und lasse sich effektiv stärken. Wechselbäder, Saunagänge, Bewegung und Licht tanken wirken sich positiv aus.
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