Gute Hege und Pflege im Revier - Wegebau mit Anliegereinsatz
Wildschäden halten sich in Grenzen

Vermischtes
Flossenbürg
17.03.2016
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Bei der Jagdgenossenschaft ist alles im Lot. Das zeigte sich in der Jahreshauptversammlung im "Sankt Ötzener Hof". Eine Rolle spielte bei dem Treffen auch der Wegebau.

"Wir haben ein ruhiges Jahr hinter uns", zeigte sich Jagdvorsteher Franz Rosner zufrieden. Basis dafür war die gute Hege und Pflege im Flossenbürger Revier: "Wir können uns glücklich schätzen, junge und aktive Jagdpächter zu haben." Und das bleibt für die kommenden neun Jahre so. Vorzeitig, bereits 2015, wurde der Vertrag mit Wirkung zum 1. April 2016 um den Zeitraum verlängert.

Ab heuer wird es einen neuen Abschussplan geben. Zuständig dafür ist das Landratsamt. Bislang sind jährlich zehn Stück Rehwild vorgesehen. Rosner ging davon aus, dass es zu keiner Änderung kommt: "Basis ist ein Verbissgutachten für den Bereich der Hegegemeinschaft Floß. Es unterscheidet bei den Aussagen nach Teilgebieten. Für unsere Wälder ändert sich nicht. Der Verbiss bewegt sich in einem tragbaren Rahmen." Mit dem Landratsamt, der Gemeinde und dem Forst gebe es gutes Einvernehmen.

Das Geschehen im Revier stellte Ulrich Krapf vor: "Wir konnten die geforderte Abschusszahl erfüllen. Zusätzlich erlegt wurden ein Stück Rotwild und fünf Wildschweine. Vier waren verstrahlt und mussten entsorgt werden." In Grenzen hielten sich Wildschäden. Sie ließen sich mit Arbeitseinsätzen in Ordnung bringen.

Im eigenen Revier spielen die Schwarzkittel keine große Rolle, außen herum sieht es aber häufig anders aus. Krapf berichtete von Kontakten mit den Bayerischen Staatsforsten: "Es gab ein gutes Gespräch, bei dem es um die revierübergreifende Jagd ging." Dann war da noch die Sache mit den Testfahrern: "Der ein oder andere Zeitgenosse will die Wintertauglichkeit seines Autos auf Waldwegen unter Beweis stellen."

Um Wege ging es auch in der Stellungnahme von Bürgermeister Thomas Meiler. Sorgen bereitet wegen Feuchtigkeitsschäden besonders der Beierlweg. "Wenn die Gemeinde etwas tun soll, wird es teuer. Die Kosten werden umgelegt. Billiger und sinnvoller wäre ein Arbeitseinsatz der Anlieger." Viel Lob gab es für Petra Schwanitz. Sie hatten das von Manfred und Armin Münchmeier zur Verfügung gestellte Reh in einen leckeren Braten verwandelt.
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