Hungerzeiten sind vorbei
Oberpfälzer Waldverein holt neue Pächter ins Silberhütte

Blumen, Flüssiges und viele gute Wünsche hatten Engelbert Träger für die Stadt Bärnau (links), Hans Weigl von der Brauerei Bischofshof (Zweiter von links) und OWV-Vorsitzender Armin Meßner (rechts) für das neue Wirte-Ehepaar Karl und Gabriela Winkler mitgebracht. Bild: nm
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Flossenbürg
16.09.2016
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Silberhütte. (nm) Festtagslaune war im Schutzhaus Silberhütte angesagt. Die renommierte Gaststätte wurde nach dem Auf und Ab der zurückliegenden Jahre wiedereröffnet. Das Pächterehepaar Gabriela und Karl Winkler baut auf ein langfristiges Vertragsverhältnis mit dem Oberpfälzer Waldverein.

Aufgesperrt wurde die Silberhütte nach dem Leerstand bereits Ende Juli. Mit den bisherigen Erfahrungen sind die Winklers zufrieden: "Es sprach sich herum, dass man im Schutzhaus wieder einkehren kann. Das wurde auch genutzt. Noch dazu passte die Witterung für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer."

Überzeugen will das österreichische und im Haus wohnende Ehepaar mit einer gut bürgerlichen, von bayerischen und wienerischen Einflüssen geprägten Küche. Auf der Karte stehen neben Schweine- und Zwiebelrostbraten unter anderem Backhendel oder Kaiserschmarrn. Nachmittags kommen Kaffee und Kuchen sowie Brotzeiten hinzu. Gerüstet sind die Pächter für Familien- und Betriebsfeiern. Aufgesperrt wird von Dienstag bis Donnerstag um 10 Uhr, von Freitag bis Sonntag bereits um 9 Uhr. Ruhetag ist der Montag. Wie gut sich die Pächter auf den Gaststättenbetrieb verstehen, davon konnten sich am Samstag die Besucher, darunter Vertreter der Vereine und des öffentlichen Lebens, überzeugen.

OWV sieht sich in Pflicht


Musikalisches steuerte zu dem Abend das "Fahrenberg-Duo" bei. Gute Wünsche für lange anhaltenden Erfolg brachten OWV-Vorsitzender Armin Meßner, Hans Weigl von der Brauerei Bischofshof und der Bärnauer Stadtrat Engelbert Träger mit. Dabei war vonseiten des OWV Hans Balk. Er kümmert sich um den Unterhalt des Schutzhauses. "Unsere Gemeinschaft ist gefordert. Wir haben bislang rund 90 000 Euro investiert, das kann aber nicht alles sein." Balk forderte Maßnahmen am Dach, an der Fassade, an der Heizung und bei der Dämmung der obersten Geschossdecke: "Es geht nicht alles auf einmal. Wir müssen dennoch weitermachen."
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