Jahreshauptversammlung der Sportangler
16 Hektar für 3300 Kilo Fisch

Reinhold Kreuzer und Günter Kick (stehend, von rechts) bleiben auch in den nächsten beiden Jahren an der Spitze des Sportanglerbundes. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
29.01.2016
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Der Sportanglerbund Altenhammer (SAB) ließ in der Jahreshauptversammlung ruhige, aber arbeitsintensive Monate Revue passieren. Beim Mitgliederstand, der Finanzsituation und dem Angebot blieben kaum Wünsche offen.

Vorsitzender Günter Kick spannte den Bogen in der "Flosser Stub'n" von den Wettbewerben über die regelmäßigen Treffen bis hin zu Arbeitseinsätzen: "Ohne großes Aufheben nahmen einige Mitglieder Werkzeug in die Hand und kümmerten sich um die Pflege der Gewässer." Zur Verfügung stehen der Hornmühlweiher, ein Teilstück der Waldnaab, der Polierweiher, die Lehmgrube und der Spenglerweiher. Insgesamt errechnen sich rund 16 Hektar Wasserfläche.

Neben dem guten Besatz geht es bei den Gewässern um eine möglichst breite Artenvielfalt. Thomas Säckl berichtete von aufwendigen Besatzmaßnahmen. Eingekauft und gesetzt wurden 3300 Kilogramm Fisch.

Aus der Versammlung kam die Bitte, den Aal nicht zu vergessen. Kick zeigte sich aufgeschlossen: "Es ist alleine schon in finanzieller Hinsicht ein Thema, das Fingerspitzengefühl erfordert. Wir werden uns in Zukunft aber damit befassen." Von den 199 Mitgliedern hat knapp die Hälfte einen Lizenzschein und darf die Angel in die Hand nehmen. Den passiven Mitgliedern sagte Säckl: "Wir brauchen die treuen Männer und Frauen.

Ohne ihre Verbundenheit und ohne ihre Beiträge würde der SAB nicht so gut dastehen." Die Aussage bestätige Roland Gmeiner im Kassenbericht. Der schloss für 2015 mit einem Plus ab. Eine positive Bilanz zog auch Reinhold Kreuzer, der die Jugendgruppe in den Blickpunkt rückte. Bei den Nachwuchsfischern geht es um die fachliche Ausbildung und um attraktive Freizeitangebote. Für viel Freude sorgte ein Zeltlager. In seiner Eigenschaft als Fischereiaufseher bescheinigte Kreuzer den Petrijüngern Bewusstsein für Sauberkeit an den Gewässern und für das Einhalten von Vorgaben: "Es kam nur sehr selten und nur in geringfügigem Umfang zu Beanstandungen."

Über Beschäftigungsmangel werden die in der Vereinsarbeit erfahrenen und die neu hinzugekommenen Petrijünger nicht klagen können. Neben dem Engagement rund um die Gewässer stehen der Fischverkauf am Karfreitag oder das An-, Ab- sowie das Königsangeln im Kalender. Nicht um Fische, sondern um Hirsche ging es bei einem Verbot für alle Angler. Die Tiere im Gehege rund um die Lehmgrube dürfen künftig nicht mehr gefüttert werden.

Kick weiter an der SpitzeZu kleineren Veränderungen kam es an der Spitze des Sportanglerbundes. Vorsitzender für die kommenden zwei Jahre bleibt Günter Kick. Vertreten wird er von Reinhold Kreuzer. Um die Kasse kümmert sich Roland Gmeiner und das Protokoll führt Benedikt Hacker. Zum Kreis der Verantwortlichen zählen im Weiteren: Markus Kraus, Sebastian Janker, Christoph Lindner, Marco Gleißner, Andreas Bauer, Johannes Humig, Georg Säckl, Bernd Fröhlich, Johannes Helgert, Peter Schuch, Helmut Hettler, Harald Häupler und Claudia Säckl. (nm)
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