Jahreshauptversammlung des VdKs
Weg mit den Barrieren

Bürgermeister Thomas Meiler (links) lobte den Einsatz des VdK der sich für die Bedürfnisse der Mitmenschen stark macht. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
09.04.2016
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Keine Einschränkungen durch Einschränkungen: Auch mit Rollstuhl, Gehhilfe und Kinderwagen müssen sich Menschen frei bewegen können. Bis jetzt ist das aber nur die Idealvorstellung.

Wie wichtig es ist, auch bundesweit für die Belange der Mitmenschen einzutreten, daran ließ VdK-Vorsitzender Josef Rewitzer keinen Zweifel. "Sie ist für jeden Dritten in Deutschland notwendig und für jeden Zehnten unentbehrlich. Tatsächlich sind wir aber weit davon entfernt." In seinem Referat in der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes beschäftigte er sich intensiv mit der Barrierefreiheit.

Manches werde sich nicht von heute auf morgen ändern lassen, allerdings müsse durchaus mehr geschehen. Nachdenklich stimmte Rewitzer die Mitglieder auch mit den Gedanken zur Lebensleistungsrente. Wer eine solche Idee in die öffentliche Diskussion bringe, lasse die Realität außen vor. "Negativ betreffen würde das doch hauptsächlich Frauen und Geringverdiener."

Unerwähnt bleibt zudem, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht." Nicht vergessen werden dürfe auf eine andere Entwicklung: "Wohlstand oder Armut haben deutlichen Einfluss auf die Lebenserwartung."

Respekt zollte Bürgermeister Thomas Meiler dem Engagement des Sozialverbandes. Das gelte für die großen Themen ebenso wie für den Einsatz im Ort. Die Kommune werde den VdK und seinen rührigen Vorsitzenden bei der Arbeit für das Allgemeinwohl bestmöglich unterstützen. "Ein Beispiel ist der Senioren-Einkaufsbus. Inzwischen wurde der Betrieb zwar wieder eingestellt, das lag aber alleine am mangelnden Interesse. Erfreulich ist, dass sich so viele Helfer fanden."

Wie hoch die Bedeutung des Sozialverbandes ist, führte Rudi Schreiner vor Augen: 18 Neuaufnahmen verzeichnet der Verband. Aktuell zähle der VdK in der Grenzgemeinde 137 Mitglieder. "Auch jüngere Leute wissen den Wert unserer Solidargemeinschaft zu schätzen. Sie können auf Rat und Hilfe bauen."

Zum Abschluss gingen Urkunden und Ehrennadeln an die langjährigen Mitglieder Margarete Barth und Käthe Lurtsch. Sie sind seit 30 und 20 Jahren treu. Seit zwei Jahrzehnten ist Rudi Schreier dabei.
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