Kapellenberg wird größer

Vermischtes
Flossenbürg
20.09.2016
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(nm) Bauen am Kapellenberg in Altenhammer soll Wirklichkeit werden. Der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan ist gefasst. Nicht einverstanden war der Gemeinderat mit der Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms.

Angrenzend an die bereits vorhandene Bebauung am Kapellenberg soll ein allgemeines Wohngebiet folgen. Der Grund gehört bereits der Kommune und der Flächennutzungsplan lässt eine solche Vorgabe zu. Nun kam es im Rathaus durch den Gemeinderat zum nächsten Schritt. Ein Bebauungsplan soll Details regeln.

Bürgermeister Thomas Meiler verwies auf eine aus seiner Sicht nicht nachvollziehbare Regelung in der Neufassung des Landesentwicklungsprogramms. In der neuen Liste "Besonders strukturschwache Gemeinden" ist Flossenbürg nicht enthalten: "Genau erklären konnte mir das niemand. Ich habe das Fehlen eindringlich beanstandet."

Attraktiver soll der "Weg des Granits" rund um den Schloßberg werden. Meiler hatte zugunsten des Ziels Kontakt mit Dr. Andreas Peterek vom Geopark Bayern-Böhmen aufgenommen. Der wird sich um eine Aufwertung mit zehn Infotafeln kümmern. Zunächst braucht es dafür ein Konzept, Texte, Bilder und Grafiken. Das alles fließt in einen Zuschussantrag ein. Sollte der bewilligt werden, bleibt der Gemeinde Flossenbürg voraussichtlich noch 4500 Euro an Eigenleistung.

Rund 10 000 Euro werden aus dem Ansatz für den Straßenunterhalt entnommen. Das Geld fließt in zwei Maßnahmen im Bereich der Unteren Jahnstraße und an der Zufahrt zum Kleeberg in Altenhammer. Auf Hochtouren läuft nach wie vor der Ausbau Vogelherd im Norden des Ortes. Meiler kündigte an, dass ein Großteil des Städtebauförderungsprojektes noch heuer abgewickelt wird. Dazu gehören 30 bis 40 Bäume. Der Gemeinderat entschied sich für den Feldahorn.

Abschließen soll das Gemeindeoberhaupt die Vertragsverhandlungen mit Architekt Armin Juretzka und Manfred Grünwald, dem Planer für den Sanitärbereich. Beide kümmern sich um die Sanierung des Wohngebäudes mit der Granitfassade in der Flosser Straße. Saniert wird auch die Freizeitanlage Gaisweiher: "Inzwischen sind alle Förderbescheide eingegangen. Es kann losgehen." Im Mittelpunkt steht das Zentralgebäude mit dem Wirtshaus.
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