Kunden genau prüfen

Achim Kaufmann (Zweiter von links) setzte sich vor Ort mit den Raiffeisen-Plänen auseinander. Josef Völkl, Jürgen Schnappauf, Thomas Stetter und Stefan Solfrank (von links) erörterten mit dem Experten anstehende Veränderungen. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
16.01.2016
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Geld nur noch gegen Fingerabdruck: Die Kunden der Flossenbürger Raiffeisenbank müssen sich in diesem Jahr nicht nur auf diese Veränderung einstellen.

Die Raiffeisenbank investiert in das Gebäude am Raiffeisenplatz. Noch in diesem Jahr werden die Geschäftsräume - nach dem Ausbau vor rund zwei Jahrzehnten - besser auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt.

Am Donnerstag holten sich die Verantwortlichen der Bank mit Achim Kaufmann einen Experten ins Haus. Die Direktoren Jürgen Schnappauf und Josef Völkl sowie Thomas Stetter und Stefan Solfrank stellten dem Gast aus Ellwangen ihre Ideen und Ziele vor.

Kein Glaskäfig mehr


"Wir beschäftigen uns seit einiger Zeit mit dem Konzept. Im Mittelpunkt steht die Absicht, dem Service und der Kundennähe einen noch höheren Stellenwert zukommen zu lassen", hieß es. Eine Rolle spielen zudem sicherheitsrelevante Aspekte und organisatorische Abläufe. Verschwinden soll unter anderem der Glaskäfig. Er dient als hermetisch abgeschotteter Schalter für die Geldausgabe. Eine Vorgabe, auf die jetzt wegen der neuen Technik verzichtet werden könne.

Kunden und Mitarbeiter trennt künftig keine Barriere mehr, denn Scheine gibt es nur noch mit Fingerabdruckscanner und Unterschriftstablett. Bei Unstimmigkeiten oder gar einem Überfall verhindere ein Zeitschloss die Ausgabe.

Am Herzen liegen den Verantwortlichen der Bank zudem mehr Bereiche, in denen ungestörte Gespräche möglich sind, ohne dass andere Leute mithören können. Ändern wird sich außerdem das Konzept des Selbstbedienungsareals. Zumindest während der Öffnungszeiten stehen die Bankangestellten für Fragen zur Verfügung. Kaufmanns Ratschläge werden in die weiteren Planungen einfließen.

Am Standort festhalten


Umgesetzt werden sollen die Ideen in den kommenden Monaten. Kostenschätzungen gibt es noch nicht. "Das ist der nächste Schritt", erläuterten Schnappauf und Völkl das weitere Vorgehen. Wert legen die Direktoren darauf, dass bei den Arbeiten, wenn möglich, örtliche Firmen zum Zuge kommen. Einen Prunkbau wird es aber nicht geben: "Es geht um ein modernes Konzept, das Hand und Fuß hat. Gleichzeitig zeigen wir unseren Willen, am Standort Flossenbürg festzuhalten und ihn sogar noch zu stärken."
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