Neues Gesicht für Freizeitanlage Gaisweiher
Ab Herbst wird saniert

Wie es künftig am Gaisweiher ausschauen soll, erfuhren die Zuhörer in der Gaststätte "Gaisweiher". Bürgermeister Thomas Meiler und die Planer stellten Campern und Flossenbürgern die Sanierungsentwürfe für die Freizeitanlage vor. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
21.05.2016
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Kurz vor 12 am Gaisweiher: Die so dringend notwendigen Sanierungsarbeiten sollen tatsächlich noch heuer starten. Für geschätzte 2,3 bis 2,4 Millionen Euro verändert die beliebte Freizeitanlage mit Campingplatz ab Herbst ihr Gesicht.

Nach der Jahreshauptversammlung der Campingfreunde Gaisweiher erinnerte Bürgermeister Thomas Meiler an eine alte Vereinbarung: "Wir haben den Campern und den Einwohnern von Flossenbürg versprochen, das weitere Vorgehen am Gaisweiher vorzustellen. Heute ist es soweit. Um Details kann es noch nicht gehen, aber die Arbeitsergebnisse zeigen die Richtung auf." Meiler rückte die drei beteiligten Planer und den Verlauf der bisherigen Gespräche in den Blickpunkt.

Teich mit Inseln


In der Gaststätte "Gaisweiher" gab der Weidener Eugen Schimmel einen Überblick über die anstehenden Veränderungen im Gelände. Ziel ist es, die überregional wichtige Freizeitanlage nach mehr als vier Jahrzehnten Betriebsdauer deutlich attraktiver werden zu lassen: "Zwei Spielgeräte und ein Beachvolleyballfeld sind nicht mehr der große Reißer. Wir wollen einen Erlebnisbereich für alle Altersgruppen schaffen."

Der Bogen spannt sich vom Matsch-Spielplatz und einem künstlichen Teich mit zwei Inseln für die Kinder über eine mit Bäumen attraktiv gestaltete Liegewiese bis hin zur Veranstaltungsbühne am Rand des Gaisweihers. Ein Jugendzeltplatz mit Grill- und Begegnungshütte entsteht im Westen des Campingbereichs. Der Erdwall minimiert mögliche Lärmbelästigungen. Verändern werden sich die Sanitärbereiche, das führte der Neustädter Peter Krämer aus. Eine Aufwertung erfährt das mittlere der vorhandenen drei Häuser. Die beiden anderen sind lediglich für eine Sommernutzung beziehungsweise als Lager vorgesehen.

Wärmeschutzmaßnahmen stehen am Hauptgebäude mit Gaststätte im Mittelpunkt. Es bekommt auch eine neue Terrasse. Energetische und hygienische Aspekte nahm der Flossenbürger Manfred Grünwald unter die Lupe. Haupt- und Sanitärgebäude werden künftig mit Pellets beheizt: "Wir müssen etwas an den Leitungen verbessern im Hinblick auf die Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Wichtig ist es, mögliche Legionellen-Gefahren auszuschließen."

Kostenlimit ist fix


Meiler ergänzte die Vorträge mit Hinweisen zu einer neuen Schrankenanlage und zu Maßnahmen an der Beleuchtung. Betrieben wird der Komplex seit Januar im Übrigen nicht mehr von der Gemeinde, sondern vom Kommunalunternehmen: "Es kann keine Luxussanierung geben. Vielmehr geht es darum, wieder einen aktuellen Standard zu erreichen. Eine Überschreitung des vorgesehenen Kostenlimits steht nicht zur Debatte."

Basis der Finanzierung sind Fördergelder. Projektmanagerin Margit Frauenreuther, sie war bei der Präsentation dabei, kümmert sich um die Anträge. Und dann hatten die Zuhörer das Wort. Ihnen ging es dabei in erster Linie um weiterführende Informationen, von der Zahl der Wasserentnahmestellen bis hin zu den Wegen. Die bekommen keinen neuen Belag. Es bleibt beim Asphalt. Falls sich der Zustand verschlechtert, ist an einen Schotterbelag gedacht.
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