Rückeweg am Höllbühl abgenommen
Wald mit Zugang

Steil hinauf geht es am Höllbühl. Gerhard Hösl, Sebastian Höllerer und Bürgermeister Thomas Meiler (von links) überzeugten sich davon, wie gut der neue Rückeweg geworden ist. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
12.10.2016
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(nm) Es war bislang ein Wald mit Handicap. Der im Eigentum der Gemeinde stehende Baumbestand südlich des Gaisweihers ließ sich nicht vernünftig nutzen. Nun nahmen Bürgermeister Thomas Meiler, Forstdirektor Gerhard Hösl und Forstoberinspektor Sebastian Höllerer den neuen Rückeweg ab.

Rund vier Hektar ist die Teilfläche am Höllbühl groß, auf der eine Holzernte bisher fast vollständig ausschied. Erreichen ließ sich der Wald nur zu Fuß, an eine Bewirtschaftung mit Maschinen war nicht zu denken. Gründe dafür waren extreme Steigungsverhältnisse und mächtige Granitblöcke. Auch Schutzmaßnahmen, beispielsweise bei Käferbefall, hätten Unsummen gekostet. Zusammen mit dem Weidener Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erörterte Meiler Möglichkeiten, diesen Zustand zu ändern. Chancen eröffnete zu Beginn des Jahres ein Förderprogramm. Flossenbürg war die erste Gemeinde im Landkreis, die das nutzte und die Maßnahme im September abschloss.

Knapp 5000 Euro fielen für den 450 Meter langen und vom Baggerunternehmen Riedel gebauten Weg an. Die Kommune musste rund 2000 Euro aufbringen. Bei der Bauabnahme lobte Meiler das gute Einvernehmen mit der Behörde. Hösl und Höllerer hörten es gerne: "Wir wurden fachkundig betreut. Das Projekt ließ sich dank des Engagements der Forstleute reibungslos und zügig abwickeln."
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