Schnell oder noch schneller
Startschuss für Untersuchungen zur mittelfristigen digitalen Zukunft

MdB Albert Rupprecht (Zweiter von rechts) ließ Gemeinderätin Christina Rosner, Bürgermeister Thomas Meiler und zweiten Bürgermeister Alexander Sailer (von links) strahlen. Er brachte einen Förderbescheid zur "Breitband-Zukunft" mit. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
28.11.2016
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(nm) Aus Berlin brachte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht einen frohe Nachricht im Wert von 50 000 Euro mit ins Flossenbürger Rathaus. Der Betrag ist für ein Gutachten bestimmt. Untersucht werden soll die Breitband-Zukunft in der Grenzgemeinde.

Es geht um die Frage, wie sich die vor vier Jahren fertiggestellte Erschließung bewerten lässt. 2012 bekam der Hauptort eine Anbindung ans Glasfasernetz. Die "letzte Meile" läuft allerdings über das Kupfernetz. So sieht auch die Lösung für Altenhammer aus, die derzeit in Bau ist.

Glasfaser direkt ins Haus, die Optimalanbindung, bekommen aktuell Hildweinreuth, St. Ötzen, Rumpelbach, Gaisweiher und Gaismühle. Mehr geht nicht bei der Geschwindigkeit. Im Rathaus wollte man wissen, wie es in Flossenbürg und in Altenhammer in einigen Jahren aussehen wird. Zudem geht es darum, ob es gravierende Unterschiede je nach Entfernung von den Verteilern, den sogenannten DSLAM's gibt und ob die gegebenenfalls ausgeglichen werden müssten.

Das Landratsamt und die Kommune reichten im Sommer den Antrag ein, Fördermittel dafür zu bekommen, die Thematik unter die Lupe zu nehmen. Der Projektträger "atene KOM" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gab grünes Licht. Bürgermeister Thomas Meiler freut sich: "Wir werden konkrete und verbindliche Aussagen zur Zukunft der Breitbandstruktur bekommen."
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