So etwas baust du nur einmal im Leben
Granit zwischen Tradition und Moderne

Gesprächsstoff gab es bei der Einweihungsfeier genug. Das neue Verwaltungsgebäude von Helgert-Granit bot den Gästen ein imposantes Bild am Eingangsbereich zum Firmengelände. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
13.09.2016
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Petra Helgert und Sohn Johannes schnauften erst einmal gehörig durch. Dafür gibt es gleich zwei triftige Gründe. Zum einen war am Vormittag offiziell der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes abgeschlossen worden. Zum anderen stand zwei Stunden später der Startschuss für die "Ersten Flossenbürger Granittage" an.

"Das alles hat gehörig Kraft gekostet", bilanzierte Petra Helgert. Ziel war es, für das ausgedehnte Firmengelände von Helgert-Granit ein funktionales und repräsentatives Eingangsportal zu schaffen: "Es ging nicht zuletzt darum, traditionelles Handwerk und fortschrittliche Technik in ein modernes Gebäude einfließen zu lassen. Das haben wir geschafft."

Besonderer Ort


Details, Gedankengänge und Vorgaben stellte der Weidener Architekt Stefan Kunnert vor. "Es ist ein außergewöhnliches Gebäude an einem besonderen Ort geworden, mit gewaltigen Herausforderungen. Rückblickend kann ich auch für unser Büro sagen, so etwas baust du nur einmal im Leben."

Auf 11 mal 20 Metern entstand ein Arbeits- und Begegnungsort. In die Gestaltung flossen Formen und Strukturen der auf dem Gelände zu findenden Granitquader ein, übersetzt in eine moderne Sprache der Architektur und der Baukunst. Kunert lobte die beteiligten Firmen. Auf sie sei Verlass gewesen. Über Respekt und Anerkennung, in Worte gefasst von Pfarrer Herbert Sörgel, freute sich Firmenchefin Petra Helgert. "In der üblicherweise von Männern bestimmten Domäne steht sie ihre Frau. Sie versteht es, die Mitarbeiter mit Augenmaß, mit klaren Ansagen und mit Herz zu führen." Zusammen mit dem ehemaligen Flossenbürger Pfarrer Alfons Kaufmann, er ist Dekan in Oberviechtach, erbat Sörgel Gottes Segen für den Bau.

Stein ist vielfältig


Von Gesprächen im Verlauf der zurückliegenden Monate berichtete Bürgermeister Thomas Meiler. "Mir ist bewusst, dass ein derart innovativer und moderner Betrieb keine Selbstverständlichkeit ist. Ebenso wenig dieses eindrucksvolle Gebäude. Alles ist gut geworden und darauf darf Helgert Granit stolz sein. Flossenbürg braucht solche Firmen." Meiler kündigte an, das Thema "Granit" in der Öffentlichkeit mehr ins Bewusstsein zu rücken. Wie berechtigt das ist, zeigte sich beim Rundgang mit Geschäftsführer Johannes Helgert. Er führte beim Spaziergang durch die Werkshallen und den Steinbruch vor Augen, wie vielfältig sich das Gestein einsetzen lässt. Bei den Wünschen der Kunden baut das seit 60 Jahren bestehende Unternehmen auf das Können der Mitarbeiter und moderne Technik.

Es ist ein außergewöhnliches Gebäude an einem besonderen Ort geworden, mit gewaltigen Herausforderungen.Architekt Stefan Kunnert
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