Telekom schließt Ortsteile an
Graben für schnelle Daten

Der Startschuss für ein Projekt, das schon lange auf der Wunschliste steht, ist nun gefallen. Für Altenhammer, Hildweinsreuth, St. Ötzen, Rumpelbach, Gaisweiher und Gaismühle gibt es künftig eine deutlich schnellere Internetanbindung. Bild: nm
Vermischtes
Flossenbürg
24.10.2016
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(nm) Bereits im Frühjahr waren die Weichen gestellt geworden, der tatsächliche Startschuss fiel am Dienstag. Im Auftrag der Telekom begann das Kirchenthumbacher Bauunternehmen Kollmer mit den Arbeiten für die verbesserte Breitbandanbindung in Altenhammer. Möglich macht das ein Glasfaserkabel.

Abgeschlossen wurden vor wenigen Tagen die Feinplanungen für ein Projekt, das sich neben Altenhammer auch auf Hildweinsreuth, St. Ötzen, Rumpelbach, Gaisweiher und Gaismühle erstreckt. Auf 577 000 Euro beläuft sich für die Bereiche die sogenannte Deckungslücke. Es ist der in den kommenden Jahren nicht durch Gebühren gedeckte und von der Gemeinde zu übernehmende Investitionsanteil. Der Freistaat Bayern beteiligt sich daran allerdings mit einem Zuschuss in Höhe von 519 000 Euro.

Start in Altenhammer


Zunächst kümmern sich die Telekom und die Firma Kollmer um Altenhammer. Dort kommen, wie im Hauptort Flossenbürg, sogenannte DSLAMs zum Einsatz. Die werden mit einem Glasfaserkabel an die Vermittlungsstelle im Nachbarort Floß angeschlossen. Von zwei grauen Kästen aus fließen dann die Daten über die vorhandenen Kupferleitungen zu den Anwesen. Je nach Entfernung resultiert daraus eine Geschwindigkeit von 30 bis 50 MBit/s.

Bedingt durch die Verlegearbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, angefangen von der Anbindung an die Staatsstraße bis hin zur Ortsmitte. "Bitte beeilt euch. Der Winter kommt bei uns meist etwas früher", forderte Bürgermeister Thomas Meiler eine zügige Abwicklung ein. Das bezog sich genauso auf die anderen Ortsteile, die allerdings ein wenig warten müssen. Bei denen kommt dafür das Glasfaserkabel direkt ins Haus.

Gute Technik


Diese Technik vom Feinsten beschert eine deutlich höhere Datenrate. Möglich und kostengünstig macht diese Maximal-Lösung die geringe Anzahl der Anschlüsse. Mit dem Einsatz von DSLAMs würden höhere Betriebs- und Unterhaltskosten anfallen. Wenn die Kabel verlegt sind, ist allerdings erst ein Teil geschafft. Es folgen noch Programmierungs- und Abstimmungsarbeiten.

Der Vertrag mit der Telekom, andere Unternehmen beteiligten sich an der Ausschreibung nicht, sieht einen Abschluss im März 2017 vor.
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