TSV Flossenbürg feiert seine Jubilare
Alte Werbesprüche nach wie vor aktuell

Der TSV Flossenbürg imponiert mit sportlichen Erfolgen und einer guten Gemeinschaft. Beim Ehrenabend zeichnete die Führungsspitze treue Mitglieder aus und würdigte besonders erfolgreiche Vertreter des Vereins. Bild: nm
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Flossenbürg
14.11.2016
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"Der TSV ist zeitgerecht und zukunftsfähig", betont Vorsitzender Rudolf Hauke. Beim Ehrenabend im Theresienheim zeichnet er treue Mitglieder und erfolgreiche Sportler aus. Einer beeindruckt sogar Olympiasieger Eric Frenzel.

Der Mann an der TSV-Spitze prophezeite: "Wir werden noch vieles bewegen." Als Beispiel nannte er die Fairness. Hauke verwies auf gesellschaftspolitische Aspekte. "Wer sich auf den Sport einlässt, für den gehört Fairness dazu. Und das ist für Jugendliche genauso wichtig wie für Erwachsene." Im Verein werde das Bewusstsein vermittelt, mit anderen Menschen trotz allen Konkurrenzdenkens freundschaftlich und korrekt umzugehen.

Rücksicht nehmen


Hauke erinnerte an die Jahrzehnte zurückreichenden Werbesprüche "Sport tut gut" und "Im Verein ist Sport am schönsten". Die seien nach wie vor aktuell und würden beherzigt. Funktionäre, Trainer, Helfer und Mitglieder vermittelten die Freude an der körperlichen Betätigung. "Das vereint junge und ältere Sportler, aktive und passive TSV-Mitglieder", freute sich Hauke. Peter Schwanitz, Spartenleiter bei den Skiläufern, stellte den Vorzeigesportler der Abteilung, Lukas Trisl, vor. Als Skilangläufer und als Läufer sammelt der junge Mann überörtlich Titel und Trophäen. "Beeindruckend sind Trainingsfleiß, Ehrgeiz und Kameradschaftsgeist. Der TSV ist stolz auf Lukas." Ein Kompliment galt Trainer Karl Schwanitz. "Er versteht es, seinen Schützling zu Höchstleistungen zu führen."

Bekannter Trainingspartner


Eine Sparte Mountainbike gibt es beim TSV nicht, dafür einen erfolgreichen Mountainbiker: Norbert Haberkorn. Seit 2010 beteiligt er sich auf professioneller Ebene an Wettkämpfen. Dabei spielen zwar auch die Distanzen eine Rolle, viel mehr aber die Höhendifferenzen. Wettbewerbe dauern durchaus mal zwölf Stunden - ohne Pausen.

Dieses Leistungsvermögen weiß Spitzensportler Eric Frenzel zu schätzen. Der Nordische Kombinierer ist im Sommer mit dem Fahrrad oft an der Seite von Haberkorn zu finden. Mit dabei ist Eva Haberkorn. Die Tochter des Erfolgsradlers hat ebenfalls Gefallen an dem anstrengenden Sport gefunden.

Bürgermeister Thomas Meiler würdigte am Freitag das Engagement aller Mitglieder. "Es ist schon ein besonderer Verein, der es versteht Meilensteine zu setzen." Besonders beeindrucke die Begeisterung, mit der Verantwortliche und Sportler zugange sind. "Dabei zeigt sich auch, was Idealismus und Gemeinschaftsgeist bewirken können."

Die JubilareKarl Birkner war Spitzenreiter: Er erhielt für 60 Jahre Zugehörigkeit zum TSV von Vorsitzendem Rudolf Hauke und Petra Schwanitz die Ehrennadel, eine Urkunde und ein Geschenk.

Was trotz des offiziellen Charakters der Veranstaltung Spaß machte, waren die vielen Erinnerungen. Birkner und auch die weiteren Jubilare bestätigten, dass es die "guten alten Zeiten" durchaus gab. Allerdings dürfe der TSV auch jetzt stolz auf die Gemeinschaft sein. Gleich drei Männer galten Glückwünsche zu 50 Jahren Treue: Gerhard Gruber, Josef Käs und Harald Weber unterschrieben 1966 die Beitrittserklärungen. Michael Werner kam vor vier Jahrzehnte zum Verein. Beifall gab es genauso für Elke Hör und Alexander Klettner, die seit 25 Jahren Mitglieder sind. (nm)
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